1. FC Köln

Vorstand

Stefan Müller-Römer

Stefan Müller-Römer wurde am 4. Mai 1968 in Köln geboren. Nach dem Abitur am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg studierte er Jura an der Universität Köln und absolvierte sein Referendariat am Landgericht Köln. Eine Wahlstation führte ihn außerdem nach Indien, zur dortigen Niederlassung der IHK. Seit 1998 arbeitet Müller-Römer, der im Kölner Agnesviertel wohnt, als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

Der langjährige FC-Fan wurde im Dezember 2001 Mitglied des 1. FC Köln und hat eine lebenslange Mitgliedschaft abgeschlossen. Als Mitglied der FC-Satzungskommission war Müller-Römer 2012 an der Ausarbeitung der neuen FC-Satzung beteiligt. Im November 2013 wurde er zum Vorsitzenden des neu ins Leben gerufenen Mitgliederrats gewählt und ist seitdem auch Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss des FC.

Außerdem engagiert sich der begeisterte Sportler (Fußball in der Bunten Liga, Basketball, Klettern und Bergsteigen und Mountainbiken) seit 2015 ehrenamtlich im Kölner Jugendsport als Stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Köln.

Nachdem Werner Spinner im März 2019 seinen Rücktritt vom Amt des Präsidenten des 1. FC Köln erklärt hatte, wurde Müller-Römer nach § 20.4 der Satzung vom Mitgliederrat anstelle des ausscheidenden Präsidenten in den Vorstand des Vereins entsandt. Stefan Müller-Römer wird die Vorstandsaufgabe für die Übergangszeit bis zur kommenden ordentlichen Mitgliederversammlung im Herbst 2019 übernehmen. So lange ruht sein Amt im Mitgliederrat.


Markus Ritterbach

Markus Ritterbach hat seine Heimatstadt im Blut. Am 24. Juli 1963 wurde er in Köln geboren – knapp ein Jahr später erreichte der 1. FC Köln die erste Deutsche Meisterschaft der neugegründeten Bundesliga. Zwar hat Ritterbach selbst kaum eigene Erinnerungen an dieses Ereignis, dafür kann der Titelgewinn als Startschuss für eine seiner zwei großen Leidenschaften gewertet werden: den FC. Seit jeher ist Markus Ritterbach nicht nur Anhänger und regelmäßiger Besucher der FC-Heimspiele, sondern auch FC-Mitglied – ebenso wie seine Söhne.

Markus Ritterbach und das Ehrenamt
Die zweite große Leidenschaft Markus Ritterbachs ist der Karneval, der ebenso zu Köln gehört wie der FC. Seit 2004 ist er Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH. 
Von 2005 bis 2017 war er Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V., die Gesamtinteressenvertretung von 111 Kölner Karnevalsgesellschaften. In dieser Funktion hat er auch überregionale Bekanntheit erlangt. Als Präsident des Festkomitee verantwortete er mit seinem Team alle hoheitlichen Aufgaben des Kölner Karnevals (Medienrechte/Übertragungen, Rosenmontagszug, Museum, Akademie etc.) 

Als Aufsichtsratsvorsitzender der Joblinge gAG Köln engagiert er sich für Zukunftsperspektiven von Jugendlichen in Köln.

Das Unternehmen Ritterbach
Markus Ritterbach leitet als geschäftsführender Gesellschafter seit 1997 die Ritterbach Verlag GmbH, dem Fachverlag für Schulrecht NRW, und die Strategieberatungsgesellschaft Ritterbach GmbH. Der Ritterbach Verlag konzentriert sich auf juristische Texte für Lehrer, mit über 700 Titeln zum Thema Schule im Verlagsprogramm. Ebenso gehört die Plattform Leererkalender.de zum Ritterbach Verlag. Operativ arbeitet Ritterbach als Unternehmensberater in den Bereichen Strategie und Vertrieb für Konzerne. Hier ist er Spezialist bei der Schaffung von Vertriebskooperationen und Marktpartnerschaften. Seit 2006 ist er Geschäftsführender Gesellschafter der Ritterbach GmbH, Strategie- und Marketingberatung. Ritterbach verfügt aufgrund seiner vielen Tätigkeiten über sehr gute Kontakte. Sofern es all seine weitreichenden Tätigkeiten zulassen, spielt Ritterbach in seiner Freizeit gerne Golf.


Harald „Toni“ Schumacher

Mit 422 Spielen ist Harald Schumacher bis heute der FC-Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga. Schumacher wechselte 1972 als 18-Jähriger von seinem Heimatverein „Schwarz-Weiß Düren“ zum 1. FC Köln. Obwohl er bereits Jugendnationalspieler war, kam er zunächst nicht am erfahrenen Gerhard Welz vorbei. Der gelernte Kupferschmied aus Düren überzeugte aber durch hohe Leistungsbereitschaft und unbändigen Trainingseifer. Eine Verletzung von Gerhard Welz während der Saison 1973|1974 nutze „Toni“, und eine erfolgreiche, facettenreiche Karriere nahm unaufhaltsam seinen Lauf. Den Spitznamen „Toni“, oder „Tünn“ in der kölschen Version, bekam Schumacher verpasst, da Zeitgleich der erfahrene Harald Konopka im FC-Team spielte und bei den Kommandos auf dem Platz keine Verwirrung aufkommen sollte. Zudem ist Schumachers Zweitname Anton, daher beschlossen die damaligen Mitspieler: „Du bist ab heute der Toni.“ Manchmal kommt es deswegen zu Verwirrungen, und zwar dann, wenn vom „echten“ Toni Schumacher die Rede ist, der in den 1960-er Jahren das Tor des 1. FC Köln hütete.

Deutscher Meister, Pokalsieger und Europameister
1979 debütierte Harald Schumacher in der A-Nationalmannschaft gegen Island und wurde 1980 Stammkeeper. Gleich zu Beginn gewann er mit der DFB-Auswahl die Europameisterschaft 1980 in Italien. 1982 und 1986 wurde Schumacher jeweils Vizeweltmeister. Insgesamt bestritt er 76 A-Länderspiele, damit steht er in der Rangliste der FC-Nationalspieler auf Platz zwei.

Während 15 Jahren beim 1. FC Köln gewann „Toni“ Schumacher dreimal den DFB-Pokal (1977, 1978 und 1983) sowie einmal die Deutsche Meisterschaft (1978). Das „Double 1978“ ist der größte nationale Erfolg seiner Laufbahn beim FC. Auf internationaler Ebene, wo der FC zu Schumachers Zeit nahezu jedes Jahr vertreten war, schied er mit „seinem“ Club zweimal im Halbfinale des UEFA-Pokal (1974|1975 und 1980|1981) und einmal eine Runde vor dem Finale des Pokal der Landesmeister (1978|1979) aus. 1986 kam der FC mit Schumacher im Tor einem Triumph in Europa am nächsten – erst im Finale des UEFA-Pokal scheiterte man gegen Real Madrid.

„Meine Asche soll mal im Fünfmeterraum des Müngersdorfer Stadions verstreut werden.“ Viel deutlicher als „Toni“ Schumacher noch zu seiner aktiven Zeit kann man die Zuneigung und Verbundenheit zum 1. FC Köln nicht ausdrücken. Die Kölner Sportfans wählten ihn acht Mal zum „Köln Sportler des Jahres“. Wahrscheinlich hätten ihm noch viele Jahre im Kölner Tor bevorgestanden, wäre da nicht die Veröffentlichung seines Buches „Anpfiff“ gewesen. In diesem autobiografischen Werk prangerte Schumacher, der 1984 und 1986 zu Deutschlands „Fußballer des Jahres“ gewählt wurde, auch Missstände im deutschen Fußball offen an. Ein offene und ehrliche Art, die ihn bis heute auszeichnet. „Ich würde es wieder tun“, erwidert Schumacher jenen, die ihn fragen, ob er es mittlerweile bereue. 1987 endete nicht nur seine Karriere in der Nationalmannschaft, sondern auch die mit 541 Pflichtspielen beeindruckende Laufbahn beim 1. FC Köln.

Spieler, Trainer und Experte
Auch nach seiner Zeit beim FC konnte der Weltklassetorhüter weiter große Erfolge feiern. Nach einem Jahr beim FC Schalke 04 – den Abstieg der Königsblauen konnte auch „Toni“ nicht verhindern – führte der Weg Schumachers in die Türkei. Dort wurde er mit Fenerbahce Istanbul 1989 Meister und avancierte zum Volksheld. Er war dort auch Fußballer des Jahres. 

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland heuerte er 1991 beim FC Bayern an und kam sogar noch auf acht Bundesligaeinsätze für die Münchner. Von 1995 bis 1998 war Schumacher Torwarttrainer bei Borussia Dortmund, wo er von Trainer Ottmar Hitzfeld im Dortmunder Meisterjahr 1995|1996 als „Geschenk“ zu einem Kurzeinsatz kam. Dort wurde er 95 und 97 zwei mal Meister, gewann zudem die ChamionsLeague und den Weltpokal. Weitere Trainerstationen bei Fortuna Köln und Bayer Leverkusen folgten. Annähernd zehn Jahre betrieb Harald Schumacher in Köln die Agentur „Sports First“, die sich um Rechte, Werbung und andere Dinge rund um den Fußball kümmerte. Seit drei Jahren ist er Marken-Botschafter der Hermes Transport Logistics. Seit Ende seiner aktiven Sport-Karriere ist auch aufgrund seiner direkten Art Fußball-Experte bei verschiedenen TV-Sendern.

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