Profis | 28.09.2021

Offensivspieler Ondrej Duda im Mediengespräch

Duda: „Das Team steht im Vordergrund“

Offensivakteur Ondrej Duda sprach in der Medienrunde nach der Trainingseinheit am Dienstag über die Unterschiede zur letzten Saison, die neue Spielweise unter FC-Cheftrainer Steffen Baumgart und die bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele mit der slowakischen Nationalmannschaft.

Ondrej Duda über...

…die Unterschiede zur vergangenen Saison: „Wir sind definitiv besser in die Saison gestartet als letztes Jahr. Wir konnten mehr Punkte holen und haben zudem weniger Niederlagen einstecken müssen. Ich bin mir sicher, dass wir die Partien in Freiburg und Frankfurt in der vergangenen Spielzeit verloren hätten. Es gibt immer Dinge, an denen man arbeiten kann. Schlussendlich bin ich zufrieden mit der Ausbeute bislang.“

...seine derzeitige Rolle: „Ich mache keine Freudensprünge, bin aber auch nicht traurig. Ich gehe gelassen und bescheiden mit meiner Situation um, versuche mich weiter zu verbessern. Der Trainer hat neue Impulse in unser Spiel gebracht. Ich kam nach der Europameisterschaft etwas später zur Mannschaft dazu und musste mich an die neue Spielausrichtung gewöhnen. Ich spiele aber nicht für mich selbst, sondern für die Mannschaft. Das Team steht im Vordergrund.“

…die Zusammenarbeit mit FC-Cheftrainer Steffen Baumgart: „Es geht nicht darum, dass Steffen Baumgart mir zeigt, wie Fußball spielen funktioniert, sondern wie ich mich situativ besser verhalte, damit wir mehr Chancen kreieren und Tore erzielen. Es liegt jetzt an mir, seine Ratschläge und Vorgaben umzusetzen. Es ist ein Prozess, der seine Zeit benötigt. Ich werde daran arbeiten und hoffen, dass der Trainer mit mir zufrieden ist. Wenn es ihm nicht gefällt, werde ich nicht spielen. Ich will das Beste für mich und für die Mannschaft erreichen.“

…die neue Spielweise: „Unter Steffen Baumgart spielen wir offensiver. Für einen Stürmer oder wie in meinem Fall einen offensiven Mittelfeldspieler wird es dadurch einfach, sich Chancen zu erspielen. In den vergangenen Partien hatten wir viele Möglichkeiten, mehrere Tore zu erzielen. Gegen Leipzig und Frankfurt gab es Phasen, in denen wir weitere Treffer hätten erzielen können. Dementsprechend gefällt mir unsere neue Spielweise sehr gut.“

…Anthony Modeste: „Ich bin von seinen Leistungen nicht überrascht. Er hat eine schwierige Zeit hinter sich. Das Vertrauen des Trainers ist immer enorm wichtig. Tony spürt dieses Vertrauen von Steffen Baumgart, der ihn immer einsetzt. Er hat mittlerweile wieder großes Selbstvertrauen in sich und kann das in Tore ummünzen. Ich wusste schon immer, dass Tony ein guter Stürmer ist. Das Einzige, was ihm gefehlt hat, war das Vertrauen des Trainers. Das genießt er zurzeit und zahlt es in Treffern zurück.“

…die Erwartungen an die Saison: „Ich möchte keine Ziele ausgeben wie das Erreichen des internationalen Geschäfts. Wir denken von Spiel zu Spiel und werden schauen, wofür es reicht. Wir sind eine starke Truppe und sind schwer zu schlagen. Wir sammeln fleißig Punkte und halten die Partien offen. Sowohl gegen Leipzig als auch gegen Frankfurt hätten wir vielleicht sogar gewinnen können. Das wäre in der vergangenen Saison nicht so gewesen.“ 

…die bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele mit der slowakischen Nationalmannschaft: „Wenn wir nicht beide Begegnungen für uns entscheiden können, werden wir uns nicht für die Weltmeisterschaft in Qatar qualifizieren können. Wir müssen in Kroatien antreten. Jeder weiß, wie schwierig es ist, dort zu bestehen. Die Kroaten haben eine starke Mannschaft. Die Partie in Russland wird ebenfalls sehr schwer. Aber im Fußball ist alles möglich. Wir hoffen sehr darauf, uns zu qualifizieren, obwohl es nicht sehr realistisch ist.“

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