Profis | 11.02.2019

Blick in die Statistik

Fünf Gründe für den FC-Sieg gegen St. Pauli

Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache: Mit 4:1 hat der 1. FC Köln am Freitag das Heimspiel gegen den FC St. Pauli gewonnen. Doch nicht nur bei den geschossenen Toren war der FC klar überlegen. Die Zahlen des Spiels.

Dominanter Auftritt:

Am Freitag spielte im RheinEnergieSTADION der Tabellendritte gegen den -zweiten. Dafür war die Partie zwischen dem FC und dem FC St. Pauli allerdings eine über weite Strecken einseitige Angelegenheit. Der FC hatte 66 Prozent Ballbesitz – nur gegen Aue und Duisburg war die Mannschaft von FC-Cheftrainer Markus Anfang in dieser Saison häufiger am Ball. Während sich Tabellennachbarn in direkten Duellen häufig neutralisieren, gab es am Freitag wenig Mittelfeldgeplänkel. Der FC setzte sich immer wieder in der gegnerischen Hälfte fest und schnürte die Gäste phasenweise am eigenen Strafraum ein. Wenn St. Pauli an den Ball kam, schaltete der FC direkt ins Gegenpressing um und versuchte, die Kugel zurückzuerobern. „Wir wollten zeigen, dass das ein Heimspiel ist und früh attackieren“, beschrieb Kapitän Jonas Hector nach Abpfiff die Marschroute.

Hohe Präzision:

Der 1. FC Köln suchte immer wieder den Weg zum gegnerischen Tor – agierte dabei aber nicht kopflos. 87 Prozent der FC-Pässe kamen an (zweitbester Saisonwert). Besonders passsicher präsentierte sich Innenverteidiger Jorge Meré. Von den 78 Zuspielen des Spaniers fanden 76 ihr Ziel (97,4 Prozent). Interessante Randnotiz: St. Pauli gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe (55 Prozent), brachte angesichts des großen Drucks durch den FC aber nur zwei Drittel seiner Pässe an den Mann.

Dreh- und Angelpunkt Geis:

Der Winter-Neuzugang feierte ein überzeugendes Heimdebüt, nicht nur wegen seiner Torvorlage zum 3:1 und seines Traumpasses auf Clemens vor dem 2:1. Geis übernahm direkt die Rolle der Schaltzentrale im FC-Mittelfeld und hatte mit 99 Ballkontakten mehr als jeder andere Akteur auf dem Feld.

Allgegenwärtiger Hector:

Bei seiner Rückkehr nach Gelbsperre war der Kapitän gleich wieder ein maßgeblicher Faktor im FC-Spiel. Hector war extrem präsent, nicht nur im Mittelfeldzentrum, wo er diesmal aufgeboten wurde. Er lief mehr als zwölf Kilometer – so viel wie kein anderer Spieler und war auch in der offensiveren Position gewohnt ballsicher (93 Prozent Passquote).

Unermüdlicher Cordoba:

Drei Tore sind Jhon Cordoba bisher noch in keinem Profispiel gelungen. Aber der Angreifer beeindruckte gegen St. Pauli nicht nur wegen seines Hattricks. Cordoba war auch extrem fleißig und ging keinem Duell aus dem Weg. Er führte 29 Zweikämpfe – so viele wie kein anderer Spieler – und gewann davon 58 Prozent. Ein starker Wert für einen Stürmer.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 1. FSV Mainz 05 0
1 1. FC Union Berlin 0
1 1. FC Köln 0

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