Profis | 14.12.2020

Pressekonferenz

Gisdol: „Die Stimmungslage ist befreiter“

Am Mittwoch ist Bayer 04 Leverkusen im RheinEnergieSTADION zu Gast. Markus Gisdol und Horst Heldt sprachen vor der Partie über die anstehenden englischen Wochen, die Stimmungslage nach drei Spielen ohne Niederlage und den kommenden Gegner.

Markus Gisdol sagte über…

… die Situation nach drei Spielen ohne Niederlage: Die Arbeit an sich ist die gleiche. Wir versuchen, konzentriert zu arbeiten, unabhängig von den letzten Ergebnissen. Aber die Stimmungslage ist bei allen befreiter. Das macht es leichter. Ansonsten versuchen wir, uns nicht von der Tagesaktualität beeinflussen zu lassen, sondern gewissenhaft zu arbeiten.

… den kommenden Gegner, Tabellenführer Leverkusen: Die Mannschaft ist gespickt mit Topspielern. Sie hatten ein paar Veränderungen vor der Saison, aber haben es sehr gut aufgefangen.

… den ehemaligen Nachwuchsspieler Florian Wirtz, der jetzt bei Bayer spielt: Keine der Personen, die hier sitzt, kann etwas dafür, dass Florian Wirtz nicht mehr in Köln spielt. Wir haben dazu schon genug gesagt. Es ist ein Spieler von Leverkusen und nicht vom 1. FC Köln und ich konzentriere mich auf meine Spieler.

… die anstehenden englischen Wochen: Unsere Mannschaft hat es in den letzten Monaten oft angedeutet, dass sie in einem körperlich guten Zustand ist. Das ist sehr erfreulich. Der Abstand von Samstag bis Mittwoch ist so, dass man überlegt, welche Wechsel man vornimmt. Aber ob die Notwendigkeit dazu schon da ist, lasse ich offen. Am liebsten würdest du als Fußballer alle drei Tage spielen, wenn es gut läuft. Es ist gut so, wie es jetzt ist. Wir nehmen es gerne.

… das Duell gegen Leverkusen: Das Nachbarschaftsduell ist natürlich dadurch, dass Leverkusen auf Platz eins steht, eine besondere Herausforderung. Letztes Jahr waren sie auch sehr stark. Wir aber auch. Wir haben noch nicht entschieden, welche taktische Variante wir gegen sie wählen wollen. Sie sind noch ungeschlagen. Eine ähnliche Situation hatten wir vor dem Spiel gegen Wolfsburg. Leverkusen hat noch einmal einen Tick mehr individuelle Klasse auf dem Platz. Wir müssen eine gute Variante wählen. Eine Mischung aus offensiver und defensiver Balance.

... die Verletzung von Mark Uth: Ich war geschockt vor dem Fernseher und war froh, als er sich auf meine Nachricht gemeldet hat, dass alles gut ist und er schnell nach Hause will. Das ist eine Erleichterung.

… Ondrej Duda, der gegen Leverkusen gesperrt ist: Es ist schade, dass er fehlt. Er ist in einer sehr guten Verfassung. Ich habe mir die Szene nochmal angeschaut und weiß nicht, ob man die zweite Gelbe Karte geben muss. Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, aber es auch richtig einordnen. Es darf uns nicht passieren, zwei solcher Fouls zu machen.

… die Personalsituation: Die personelle Situation ist unverändert zum Spiel gegen Mainz. Außer dass Ondrej nicht zur Verfügung steht. Es ist zu früh, um zu sagen, wen wir morgen nominieren. Wir haben keine Blessuren aus dem letzten Spiel davongetragen. Auch bei Jonas bleiben wir bei dem, was wir letzte Woche gesagt haben. Jedes Training, das er machen kann, tut ihm gut. Wir sprechen vor der Nominierung miteinander.

… die Stärken von Bayer: Es sticht ins Auge, dass Leverkusen individuell extrem gut besetzt ist. Sie lösen Eins-gegen-Eins-Situationen gut auf. Sie sind im Gegenpressing sehr gut. Ihr Tempo nach Ballgewinnen ist in der Liga momentan fast einzigartig. Wir müssen auf der Hut sein. Wir müssen unsere beste Variante für dieses Spiel finden.

Horst Heldt sagte über…

… den guten Saisonstart von Bayer: Überraschend kommt es nicht. Sie gehören immer zu den Top-Mannschaften der Bundesliga und haben viele Möglichkeiten. Sie haben den einen oder anderen klasse Spieler verloren, diese aber auch gut ersetzt. Sie haben eine ausgeglichene, starke Mannschaft. Deswegen ist es nicht ungewöhnlich, dass sie auch in dieser Saison so gut performen.

… das Verhältnis zu Bayer Leverkusen nach dem Wechsel von Florian Wirtz: Wir hegen ein gutes Verhältnis. Wenn ich das auf meine Ebene reduzieren darf: Ich habe ein gutes Verhältnis zu Rudi Völler und schätze ihn in vielerlei Hinsicht. Wenn man mal aneinandergerät, gibt es  einen verbalen Austausch. Aber wir alle können das einordnen. Dort wo gut gearbeitet wird, wird es immer Interesse geben, Spieler abzuwerben. Das wird immer wieder vorkommen. Da muss man sich wappnen. Es gehört zum Geschäft dazu. Ich sehe da keine Probleme – nicht in der Gegenwart und nicht in der Zukunft.

PK vor Leverkusen
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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
13FC Augsburg26
141. FC Köln21
15Hertha BSC18

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