Profis | 16.12.2019

Pressekonferenz vor Frankfurt

Gisdol: „Müssen die positiven Dinge beibehalten“

Am Mittwochabend tritt der 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt an. FC-Cheftrainer Markus Gisdol sprach am Montag im Geißbockheim über die Personalsituation, das Debüt von Jan Thielmann und das anstehende Auswärtsspiel. FC-Geschäftsführer Horst Heldt sprach über das Gefühl nach dem Heimsieg gegen Leverkusen und seinen Jubellauf nach Cordobas Führungstreffer.

Markus Gisdol sprach über…

… die Personalsituation: Es gibt normale Blessuren, die man nach einem zweikampfintensiven Spiel hat. Kingsley Ehizibue hat die fünfte Gelbe Karte gesehen und ist gesperrt. Marcel Risse fällt aus. Ansonsten stehen uns alle, die zuletzt dabei waren, zur Verfügung.

… das Debüt von Jan Thielmann: Ich habe Jan danach erstmal in Ruhe gelassen. Es suchen gerade sicher viele Leuten den Kontakt zu ihm. André Pawlak kennt ihn noch aus der Jugend und hatte einen guten Draht zu ihm. Ich werde mit ihm sprechen, wenn es passt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er nach der Partie durch den Wind war. Er macht für mich einen sehr stabilen Eindruck. In jungen Jahren hat er schon eine erstaunliche Persönlichkeit. Es gefällt mir, wie er auftritt. Da muss man nicht immer alles zerreden.

… die Stimmung in der Geschäftsstelle nach dem Sieg gegen Leverkusen: Du siehst den Leuten im Gesicht an, dass wir ein positives Erlebnis am letzten Spieltag hatten. Wir haben mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, ein positives Signal gesendet. Das war entscheidend. Dass die drei Punkte dazukommen sind, ist umso schöner. Wir haben eng zueinander gestanden. Im Stadion hatten wir die totale Unterstützung von außen. Auch die Spieler, die auf der Bank saßen, haben die Situation angenommen. Die Spieler, die nicht im Kader waren, waren nach dem Spiel sofort in der Kabine.

… das anstehende Spiel gegen Eintracht Frankfurt: Wir treffen auf einen Gegner, der körperlich sehr gut aufgestellt ist. Es ist eine Mannschaft, die sehr gut umschalten kann und die mit Abstand die meisten Flanken schlägt in der Liga. Darauf müssen wir uns einstellen. In Frankfurt ist eine gewisse Stimmung. Doch sie waren zuletzt nicht so erfolgreich. Wir haben ein Erfolgserlebnis im Rücken. Wir wollen den Schwung mitnehmen. In der englischen Woche hat man wenig Zeit, viel auf dem Platz zu machen. Wir müssen positive Dinge beibehalten: Intensive Läufe, die Torchancen erzeugen. Dass wir die richtigen Abstände halten. Solche Basics, die uns geholfen haben. In so einer englischen Woche geht es auch darum, schnell wieder zu regenerieren. Ich erwarte von unseren Jungs, dass sie das in dieser wichtigen Phase ganz konsequent machen. Dann haben wir vielleicht einen kleinen Vorteil gegenüber unserem Gegner.

… Punktevorgaben bis zur Winterpause: Meine Gedanken gehen nur bis Mittwoch. Ich halte nichts von Punktevorgaben. Das ist alles Ballast, der nicht in den Rucksack gehört. Wir blicken auf Mittwoch. Danach schauen wir weiter.

Horst Heldt sagte über…

 … sein persönliches Gefühl nach dem Sieg: Ich bin am Sonntag aufgewacht und habe realisiert: Wir haben gewonnen. Ich bin mit einem Lächeln aufgestanden. Es war ein schöner Moment. Das müssen wir jetzt weiter verteidigen.

… seinen Jubellauf nach dem Führungstreffer von Jhon Cordoba: Es sind Emotionen. Es war nicht geplant. Es kam einfach aus mir heraus. Ich habe es nachher gesehen und mich gefragt: Um Gottes Willen, wer läuft denn da? Der wirkliche Aufhänger war aber, dass ich in der Woche zuvor kritisiert wurde, weil ich versucht habe, Jhons Trikotausziehen lustig zu kommentieren. Ich wollte dieses Mal schnell zu ihm, um sicherzugehen, dass er nicht wieder sein Trikot auszieht.

… Dr. Jürgen Sieger, der aus privaten Gründen sein Amt als Vizepräsident des 1. FC Köln niedergelegt hat: Ich habe mit Jürgen Sieger gut zusammenarbeitet in der Kürze der Zeit, die ich beim FC bin. Ich habe mit allen Gremienvertretern einen guten Austausch. Man muss seine Entscheidung respektieren. Die Arbeit, die zu tun ist, wird weiter umgesetzt werden. Ich kenne Carsten Wettich (Siegers Nachfolger als FC-Vizepräsident, Anm. d. Red.) auch schon aus seiner bisherigen Gremienarbeit. Die Zusammenarbeit wird weiter gut sein. 

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PL.VereinPkt.
121. FC Union Berlin26
131. FC Köln26
14Hertha BSC26

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