Profis | 15.04.2011

Hajnal: "Von Beginn an schwierig"

Gespräch mit dem Gegner

Vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag, 16. April 2011, sprach fc-koeln.de mit dem Stuttgarter Mittelfeld-Regisseur Tamas Hajnal über den Abstiegskampf, das Wiedersehen mit Christian Eichner und seine Erwartungen an das Spiel.

fc-koeln.de: Tamas, Borussia Dortmund hat Dich im Winter an den VfB Stuttgart ausgeliehen. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für Deinen Wechsel?
"In Dortmund habe ich zu diesem Zeitpunkt keine große Rolle gespielt. Jürgen Klopp hat auf andere Spieler gesetzt, die sein Vertrauen auch gerechtfertigt haben. Ich wollte unbedingt wieder spielen. Der VfB Stuttgart hat nach Verstärkungen gesucht und so sind wir in Kontakt gekommen."

Wie hast Du die Situation in Stuttgart an Deinem ersten Arbeitstag vorgefunden und was würdest Du sagen, wie hat sie sich bis heute entwickelt?
"Die Situation in der Bundesliga war von Beginn an schwierig. In meinem ersten Spiel ging es gegen Mönchengladbach, die damals noch einen Platz hinter uns, auf dem 18. Rang standen. Wir konnten im Laufe der Rückrunde eine kleine Serie starten und haben es trotz der Niederlage gegen Kaiserslautern selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen."

Ihr habt derzeit 30 Punkte auf dem Konto. Die Konstellation im Tabellenkeller ist sehr eng, was macht Dich optimistisch, dass dem VfB der Klassenerhalt gelingt?

"Mit Ausnahme der zweiten Halbzeit gegen Kaiserslautern sind wir in den letzten Wochen als kompakte Einheit aufgetreten, die es den Gegnern schwer gemacht hat. Einsatzbereitschaft und Wille haben gepasst, auch das Spiel gegen den Ball. Auf diese Elemente müssen wir auch in den verbleibenden Spielen setzen, weiter hart arbeiten, dann werden am Ende mindestens drei Mannschaften hinter uns stehen."

Im vergangenen Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern konntest Du gegen Deinen Ex-Verein nicht mitwirken. Ihr musstet eine 2:4-Niederlage hinnehmen, wie bewertest Du das Spiel?
"Wir haben in der ersten Hälfte einen Rückstand gedreht, aber dann trotz des Heimspiels den Sack nicht zugemacht, sondern den Gegner wieder durch zu passives Spiel aufgebaut. In dieser Partie haben wir uns zu viele Fehler erlaubt. Diese wurden genau analysiert. Man muss dann jedoch auch schnell wieder nach vorne blicken und im Spiel gegen Köln die Vorgaben besser umsetzen."

In der Saison 2007|2008 hast Du zusammen mit Christian Eichner beim Karlsruher SC gespielt. Freust Du Dich auf das Wiedersehen und gibt es etwas Kurioses oder Besonderes, an das Du Dich erinnerst, wenn Du an diese Zeit zurückdenkst?
"Es ist immer schön, wenn man alte Mannschaftskollegen wieder trifft. Sowohl Christian Eichner als auch ich waren damals feste Größen beim KSC. Ich bin nach der Saison nach Dortmund gewechselt. Auf das Wiedersehen freue ich mich, da wir gute Freunde sind und regelmäßig telefonieren, aber am Samstag steht auf dem Platz für 90 Minuten die Freundschaft im Hintergrund."

Was für ein Spiel erwartest Du am Samstag im RheinEnergieStadion?
"Für beide Mannschaften geht es um den Klassenerhalt. Wir erhalten Unterstützung von fast 5.000 VfB-Fans, mit deren Unterstützung wir eine Reaktion zeigen und am Ende natürlich ein positives Resultat erzielen wollen."

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