Profis | 02.12.2011

Harnik: "Erwarte taktisch disziplinierte Kölner"

Gespräch mit dem Gegner

Vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Samstag, 3. Dezember 2011, 18.30 Uhr, sprach fc-koeln.de mit VfB-Stürmer Martin Harnik über den guten Saisonstart der Schwaben, das kommende Heimspiel und die ausbaufähige Heimbilanz gegen den 1. FC Köln.


fc-koeln.de: Herr Harnik, nach der schwachen Hinrunde in der Vorsaison rangiert der VfB Stuttgart derzeit im oberen Mittelfeld der Tabelle. Was kann die Mannschaft in dieser Spielzeit erreichen?
Martin Harnik:
 „Das wird sich zeigen. Die Bundesliga ist auch in diesem Jahr sehr ausgeglichen. Wir haben es mit der Niederlage in Bremen leider verpasst, uns im oberen Drittel der Tabelle festzusetzen. Im Heimspiel gegen Köln wollen wir besser auftreten und den insgesamt positiven Trend dieser Spielzeit fortsetzen.“

Mit sechs Treffern sind Sie momentan bester Torschütze des VfB, haben dazu bereits vier Tore vorbereitet. Wie sieht Ihr persönliches Saisonziel aus?
„Sich auf eine bestimmte Zahl festzulegen, bringt nichts. Mit meinen Leistungen möchte ich dem VfB weiterhelfen erfolgreich zu sein. Wenn da am Ende meine Treffer dazu beitragen, dann ist das umso schöner.“

Im Juli 2010 wechselten Sie aus Düsseldorf nach Stuttgart, waren damals noch Stürmer. Unter Trainer Bruno Labbadia spielen Sie nun im rechten offensiven Mittelfeld. Welche Position bevorzugen Sie?
„Auf der Position im rechten offensiven Mittelfeld habe ich mittlerweile sehr oft gespielt, deshalb haben sich zum Beispiel auch die Laufwege mit den Teamkollegen gut eingespielt. Dennoch müssen wir natürlich flexibel agieren können und wechseln in einem Spiel durchaus öfters mal die Seiten. Wir sind sehr offensiv ausgerichtet und auf den Seiten kann ich meine Stärken noch etwas besser ausspielen als im Sturmzentrum.“

Ihre Treffer gegen Freiburg und zuletzt gegen Augsburg feierten Sie jeweils mit einem besonders ausgefallenen Jubel. Gibt es schon Pläne, wie Sie ihr siebtes Saisontor feiern wollen?
„(lacht) Nein, so schnell ändere ich meinen Jubel nicht. Mir gefallen Fantasy-Filme und dort habe ich mir die Inspiration für diesen Jubel geholt. Aber letztlich ist nicht der Jubel entscheidend, sondern dass ich das Tor überhaupt erziele.“

Am Samstag empfangen Sie mit dem VfB Stuttgart den 1. FC Köln. Was für ein Spiel erwarten Sie?

„Es könnte ein ähnliches Spiel werden wir unser letztes Heimspiel gegen Augsburg. Ich erwarte taktisch disziplinierte Kölner, die auf unsere Fehler lauern werden. Wir müssen gegenüber dem Spiel in Bremen eine deutliche Schippe draufpacken, jedoch auch mit der erforderlichen Geduld spielen, um am Ende möglichst drei Punkte zu erzielen.“

Seit 1996 hat der VfB in der Bundesliga zuhause nicht mehr gegen den 1. FC Köln gewonnen, die letzten vier Heimspiele gingen gar verloren. Kann man aufgrund dieser Statistik von einem Angstgegner sprechen? 
„Diese Statistiken interessieren mich nicht wirklich. Jedes Spiel findet unter anderen Voraussetzungen statt. Aktuell stehen wir vor dem 1. FC Köln. Diesen Vorsprung wollen wir ausbauen. Wenn es dann noch Auswirkungen auf die Statistik hat, dann ist das ein netter Nebeneffekt.“

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