Profis | 16.01.2021

Stimmen nach Hertha

Hector: „Ein kleiner Schritt“

Nach dem 0:0 gegen Hertha BSC äußerten sich FC-Kapitän Jonas Hector, Timo Horn, Marius Wolf und Markus Gisdol zur Partie.

Jonas Hector: Wir haben alles reingeworfen und streckenweise auch besser Fußball gespielt, als in den letzten Wochen. Das ist noch nicht das, was wir uns insgesamt vorstellen, aber wir haben einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Daran müssen wir anknüpfen, damit wir sagen können, wir haben gekämpft und ordentlichen Fußball gespielt. Wir bereiten uns auf den nächsten Gegner genauso vor wie immer, schauen auf die Stärken und Schwächen und versuchen, unser Spiel darauf abzustimmen. Ich gehe davon aus, dass bei meinem Nacken alles in Ordnung ist. Aufgrund meiner vorherigen Verletzung bin ich vielleicht einen Tick sensibler. Aber ich denke, es ist alles im grünen Bereich.

Timo Horn: Wir wollten natürlich gewinnen. Wir wussten, dass Hertha auch in keiner leichten Situation steckt und viele Diskussionen rund um den Verein hat. Das wollten wir eigentlich besser ausnutzen. Wir haben nach vorne zu wenig Lösungen gefunden, um das Spiel zu gewinnen. Und nach hinten raus muss man sagen, dass wir in der einen oder anderen Szene, wie dem Pfostenschuss beispielsweise, auch ein bisschen Glück hatten. Man kann so ein Spiel auch mal schnell verlieren. Wir nehmen den Punkt mit, aber hätten natürlich lieber drei Punkte zu Hause geholt. Mir ist es völlig egal, ob wir zu Null spielen oder nicht. Es geht darum, in der Liga zu bleiben und Siege und Punkte zu holen. Da ist mir ein 4:3 lieber als ein 0:0. Leider haben wir es heute nicht hinbekommen, drei Punkte zu holen. Aber die Basis ist die Defensivarbeit und wir hatten es uns nach dem Freiburg-Spiel fest vorgenommen, wieder besser zu stehen. Dass es so wie letzte Woche nicht weitergehen kann, ist allen bewusst. Dass man sich dann als Mannschaft und als Mannschaftsrat zusammensetzt und bespricht, was man verändern kann, ist auch klar. Es ist gut, dass wir eine Truppe haben, die sich Gedanken macht und der es nicht am Arsch vorbeigeht. Deswegen war es heute wichtig, dass wir eine Reaktion und eine gute kämpferische Leistung gezeigt haben. Nach vorne müssen uns noch mehr Lösungen einfallen, dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.

Marius Wolf: Ich glaube, wir haben heute ein gutes Gesicht gezeigt. Wir haben die Zweikämpfe angenommen und ein gutes Spiel gemacht. Der Punkt geht für beide Teams in Ordnung. Das ist Abstiegskampf pur, das ist uns bewusst. Von Anfang an war unser Ziel, die Klasse zu halten. Das ist von Spiel zu Spiel dasselbe und wir müssen es einfach auf den Platz bringen. Was wir in Freiburg nicht hinbekommen haben, ist uns heute gelungen. Natürlich, mit ein bisschen Glück gewinnst du heute vielleicht sogar. Wir müssen einfach konzentriert weiterarbeiten. Wir haben eine junge Mannschaft, eine Mannschaft, die lernen muss. So etwas wie letzte Woche gegen Freiburg passiert vermutlich jeder Mannschaft mal, es darf nur halt nicht noch einmal passieren. Wir haben ein anderes Gesicht gezeigt, auch was die Zweikämpfe angeht, jeder wollte das wieder ausbügeln und wir müssen einfach konzentriert weitermachen und unseren Weg gehen.

Markus Gisdol: Nach dem Spiel gegen Freiburg war es heute oberste Pflicht, wieder in der Defensive eine stabile Mannschaft zu sehen, die gut verteidigt. Wir tun uns aber im Herausspielen von Torchancen schwer. Daran müssen wir arbeiten. Wir können mit dem Punkt leben. Wir hätten natürlich gerne gewonnen. Aber es war heute wichtig, hinten die Null zu halten. Auch in den kommenden Spielen ist noch nichts entscheiden. Es gilt für uns, die Stabilität von heute weiter in die kommenden Spiele reinzutragen. 

Die Stimmen nach dem Spiel im Video:

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PL.VereinPkt.
13FC Augsburg23
141. FC Köln21
15Hertha BSC18

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