Profis | 25.02.2020

Der Tag beim FC

Hector im Training

Nach dem fulminanten 5:0-Sieg in Berlin und einem ausgelassenen Rosenmontag war am Dienstag beim 1. FC Köln wieder Alltag angesagt: Die Mannschaft von Markus Gisdol begann mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen Schalke. Mit dabei war auch Kapitän Jonas Hector.

Warmup, Passübungen, Krafttraining: Der 1. FC Köln ist am Dienstagvormittag in die Trainingswoche eingestiegen. Unter den ersten Spielern, die sich gegen 9.40 Uhr auf dem Weg von der Kabine Richtung Trainingsplatz eins machten, war auch Jonas Hector. Der Kapitän, der den 5:0-Sieg am Samstag gegen Hertha BSC aufgrund beim Warmmachen aufgetretener muskulärer Probleme von der Bank aus erlebt hatte, mischte im Training wieder voll mit. Auch Anthony Modeste, der wegen Adduktorenbeschwerden erst gar nicht mit in die Hauptstadt gereist war, kehrte in den Kreis der Mannschaft zurück. U19-Kapitän Robert Voloder trainierte ebenfalls mit den Profis mit.

Nach dem Training sprach Elvis Rexhbecaj über…

… das Erlebnis, beim Rosenmontagszug auf dem FC-Wagen mitgefahren zu sein: „Nach einem 5:0 kann man an Karneval ein bisschen ausgelassen sein. Auf dem Zug mitzufahren war großartig. Alle haben vorher schon gesagt, dass es super ist – aber es hat meine Erwartungen noch übertroffen. Es ist mit das Beste, was ich je erlebt habe.“

… sein Startelfdebüt: „Bei dem er kurzfristig für den verletzten Jonas Hector eingesprungen ist: Es kam ein bisschen überraschend. Ich war auf der Bank und nicht darauf eingestellt, dass ich spiele. Aber vom Kopf her muss man immer auf so etwas gefasst sein, es kann beim Warmmachen ja immer etwas passieren. Nervös war ich nicht. Ich weiß ja, was ich kann. Der Trainer hat in den letzten Wochen viele Gespräche mit mir geführt und mir Mut zugesprochen. Die Spielzeit ist wichtig für mich. Dafür bin ich ja hergekommen. Aber das Wichtigste sind die drei Punkte.“

… die Frage, ob er gegen Schalke die Rolle von Mark Uth einnehmen könne: „Ich bin flexibel einsetzbar. Egal, wo ich spiele: Ich versuche, hundert Prozent zu geben – ob auf der Zehn, Acht oder Sechs. In der Jugend von Wolfsburg und in der Bundesliga unter Bruno Labbadia habe ich schon mal auf der Zehn gespielt.“

… die Partie gegen Schalke: „Es wird ein hart umkämpftes Spiel, die Schalker hauen sich rein bis zur letzten Minute. Schalke hat zuletzt 0:5 verloren, aber darauf sollten wir nicht gucken. Angeschlagene Mannschaften sind oft die gefährlichsten Gegner. Sie spielen eine super Saison und haben Top-Werte, zum Beispiel im läuferischen Bereich. Sie kommen zu uns, um zu gewinnen. Aber wir werden es ihnen nicht einfach machen. Wir wollen auch gewinnen.“

Das nächste öffentliche Training der FC-Profis findet am Mittwoch um 10 Uhr statt.
 

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
9TSG 1899 Hoffenheim35
101. FC Köln32
111. FC Union Berlin30

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