Profis | 18.12.2012

"Müssen alles in die Waagschale werfen"

Pressekonferenz vor Stuttgart

Vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den VfB Stuttgart am Mittwoch, 19. Dezember 2012, um 20.30 Uhr, beantwortete Trainer Holger Stanislawski im Rahmen einer Presserunde die Fragen der Journalisten und äußerte sich zum morgigen Spiel.


"Braucht nicht antreten, wenn du nicht gewinnen willst"

Bevor sich die FC-Profis in die Weihnachtsferien verabschieden, steht beim letzten Pflichtspiel des Jahres 2012 noch ein echtes Highlight auf dem Programm: Im DFB-Pokal-Achtelfinale trifft der 1. FC Köln auf den VfB Stuttgart. Trotz einer klaren Außenseiterrolle möchte sich die Mannschaft von Holger Stanislawski von seiner besten Seite präsentieren: „Du brauchst an diesem Wettbewerb gar nicht erst antreten, wenn du nicht gewinnen willst“, sagte der Trainer und versprach mit seinem Team kämpferisch auftreten zu wollen. „Wenn wir uns verhalten zeigen wird es brutal. Es geht nur ums Gewinnen und Verlieren. Aber verlieren ohne mutig gewesen zu sein, ist doppelt so schlimm.“ Das Team sei bereit, diese Chance nutzen zu wollen, müsse dafür aber „Vollgas“ geben. „Für Mittwoch zählt es, 90 oder 120 Minuten alles hinten anzustellen. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um einen guten Pokalfight zu liefern.“ Weiterhin verzichten muss die Mannschaft auf Adil Chihi. Der Flügelspieler laboriert immer noch an seinem Muskelbündelriss und befindet sich in physiotherapeutischer Behandlung. Auch Thomas Bröker steht aufgrund eines Magen-Darm-Infekts nicht im Kader und wird die Reise nach Stuttgart nicht antreten.

"Chancen nach vorne suchen"

Die Abfahrt gen Süddeutschland startet am Mittwochmorgen, „so haben wir es gegen 1860 und auch gegen Hertha BSC gehandhabt“, erklärte Stani. Aus beiden Spielen ging der FC ungeschlagen heraus, die kurzfristigen Reisestrapazen dürften dementsprechend kaum einen Einfluss auf das Leistungsvermögen ausüben. Trotzdem: „Wir hätten gerne ein Heimspiel gehabt, das steht außer Frage.“ Den VfB Stuttgart habe man bereits analysiert und jeder einzelne Spieler unter die Lupe genommen. Neben großen Fähigkeiten, erkennt Stani besonders in der Offensivabteilung die große Stärke der Schwaben. Sei es Martin Harnik, der über eine „unglaubliche Schnelligkeit“ verfüge, oder der mit „allen Wassern gewaschene“ Ibisevic, dazu noch Spieler wie Ibrahima Traoré, Támas Hajnal und Daniel Didavi: „Alle verfügen über eine brutale Qualität.“ Dass der VfB Stuttgart indes den 1. FC Köln unterschätzen werde, glaubt Stanislawski nicht. Eher gehe er davon aus, dass „mein Trainerkollege Bruno Labbadia weiß, dass wir nicht dorthin fahren werden, um die roten Mützen aufzusetzen und ein bisschen lustig zu sein. Wir wollen unsere Chance nach vorne suchen.“ 

Die Pressekonferenz vor Stuttgart:

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PL. Verein Pkt.
14 1. FSV Mainz 05 18
15 1. FC Köln 17
16 Fortuna Düsseldorf 15

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