Club | 23.05.2014

Pachtvertrag für das RheinEnergieStadion

Einigung zwischen Kölner Sportstätten und dem 1. FC Köln

Der Pachtvertrag zwischen der Kölner Sportstätten GmbH (KSS) und dem 1. FC Köln über die Nutzung des RheinEnergieStadion ist rückwirkend zum 1. Juli 2013 in Kraft getreten. 


Nach den Ergebnissen des unter Einbeziehung der zuständigen Stellen von Bund und Land durchgeführten internen Abstimmungsprozesses mit der EU-Kommission ist eine Fortführung des Notifizierungsverfahrens in Bezug auf den neuen Pachtvertrag zwischen der KSS und dem 1. FC Köln nicht mehr notwendig. Die zuständigen Mitarbeiter der Kommission haben eine Beihilferelevanz des neuen Pachtvertrages verneint. Beide Seiten verzichten deshalb auf das förmliche Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel.

Durch die juristische Prüfung des Pachtvertrags wollten die Stadt Köln und die KSS ebenso wie der 1. FC Köln sicherstellen, dass keine beihilferelevanten Tatbestände geschaffen werden.

Der neue Pachtvertrag hat eine Laufzeit von 11 Jahren, er endet also am 30. Juni 2024. Die Vereinbarung sieht eine im Vergleich zum bisherigen Vertrag reduzierte Pacht in Spielzeiten vor, in denen der 1. FC Köln in der 2. Bundesliga spielt. In Erstliga-Jahren erhöht sich dagegen die Pacht. 

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass dieses doch sehr diffizile und in manchen Verhandlungsphasen sicher auch nicht gerade einfache Projekt nunmehr für alle Beteiligten zufriedenstellend beendet werden konnte“, erklärt KSS-Geschäftsführer Hans Rütten und erläutert: „Wir hatten die Interessen der Stadt Köln zu beachten und gleichzeitig sicher auch das Ziel, den Club in einer schwierigen Situation in die Lage zu versetzen, zukunftsorientiert handeln zu können. Dieser Kompromiss ist auf der Basis der realistischen Erfahrungseinschätzung aus den vergangenen zehn Jahren gelungen. Ich danke allen Beteiligten, vor allem FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle, der zwar ein harter Verhandlungspartner war, aber jederzeit fair und offen mit den Themen umgegangen ist“.

„Die Einigung ist für beide Seiten ein wichtiger Meilenstein, und wir freuen uns sehr, dass wir ihn geschafft haben. Die neue Vereinbarung gibt uns Planungssicherheit und schafft uns für den Fall eines Abstiegs mehr Wettbewerbsfähigkeit als der alte Vertrag“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Wir gehen davon aus, dass der FC auf die Vertragslaufzeit gerechnet unter dem Strich nicht weniger, sondern eine für uns im vertretbaren Rahmen wettbewerbsfähige Pacht bezahlen wird. Neben der KSS bedanken wir uns noch einmal ausdrücklich bei Oberbürgermeister Jürgen Roters und den beiden Moderatoren Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, und Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender Sparkasse KölnBonn, die viel zum Zustandekommen dieses Vertrages beigetragen haben."

Der neue Vertrag basiert auf einem Eckpunktepapier, das beide Seiten nach längeren Verhandlungen im Juli 2013 vereinbart und im Februar 2014 unterzeichnet hatten.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
13 Hertha BSC 22
14 1. FC Köln 20
15 1. FSV Mainz 05 18

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