Club | 20.08.2018

Aufarbeitung des Polizeieinsatzes

Polizei Wolfsburg sagt Gespräch ab

In der kommenden Woche sollten sich Fans und Mitarbeiter des 1. FC Köln mit der Wolfsburger Polizei treffen, um die Vorgänge beim Spiel in Wolfsburg im Mai aufzuarbeiten. Dieser Termin wurde nun von der Polizei abgesagt.

Die Wolfsburger Polizei hat ein für kommenden Montag geplantes Gespräch mit Vereinsvertretern und Fans des 1. FC Köln abgesagt. Nach dem Angriff auf einen Fanbus von Union Berlin in Bocklemünd in der vergangenen Woche sehe der Wolfsburger Polizeidirektor Olaf Gösmann keine Voraussetzungen mehr für ein solches Gespräch mit Fans des 1. FC Köln, ließ die Polizei über den VfL Wolfsburg mitteilen. 

Hintergrund des geplanten Treffens war der Polizeieinsatz gegen FC-Fans am letzten Spieltag der vergangenen Saison. Betroffene Fans sowie Augenzeugen, zu denen auch die FC-Fanbeauftragten gehörten, hatten erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes. Der FC bedauert daher die Absage des Gesprächs sehr. 

„Die beiden Vorfälle gleichzusetzen und die gesamte Fanszene des FC pauschal zu kriminalisieren, ist der völlig falsche Weg und hat nichts mit einer angemessenen Reflektion des Polizeieinsatzes zu tun“, sagt Rainer Mendel, Leiter Fan- und Fanclubbetreuung des 1. FC Köln. „Damit wird die Chance verspielt, sich konstruktiv mit den unterschiedlichen Sichtweisen auseinanderzusetzen und künftige Einsätze anders zu gestalten.“

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
131. FSV Mainz 0537
141. FC Köln36
15FC Augsburg36