Profis | 04.12.2019

FC-Stürmer

Terodde: „Das schweißt uns zusammen“

Für Simon Terodde gibt es am Wochenende ein Aufeinandertreffen mit seinem einstigen Verein. Für Union Berlin lief der heutige FC-Stürmer in 93 Pflichtspielen auf und erzielte 25 Treffer. Am Mittwoch sprach er nach dem Training über die kommende Partie, den Abstiegskampf und den Konkurrenzkampf im Sturm.

Am Mittwochvormittag haben die FC-Profis am Geißbockheim trainiert. Marcel Risse war nicht dabei. Der FC-Mittelfeldspieler fehlte krank. Birger Verstraete, Christian Clemens und Vincent Koziello trainierten individuell.

Simon Terodde sprach nach dem Training über…

… das 1:1 gegen Augsburg:
Der Spielverlauf lief in der ersten Halbzeit sicher gegen uns mit der Gelb-Roten Karte und dem 0:1. Wir hatte ein bisschen Glück, dass André Hahn uns dann einen Gefallen getan hat. So hat man in der zweiten Halbzeit gesehen, dass wir uns dagegen gewehrt und uns viele Schusschancen herausgespielt haben. Wir sind nicht eingebrochen, sondern haben den Kopf oben behalten und am Ende den Ausgleichstreffer gemacht.

… den Abstiegskampf: Es weiß jeder, dass wir seit Wochen im Abstiegskampf sind. Da gibt es auch kein anderes Thema mehr. Man hat gesehen, dass uns das immer enger zusammenschweißt. Wenn ich zum Beispiel die Bank bei strittigen Situationen beobachte, dann sind die Jungs voll dabei. Die persönlichen Sachen werden hintenangestellt. Es zählt nur der Teamgedanke. Das Umfeld hat es auch gemerkt – wenn ich an die Stimmung im Stadion denke. Das ist es, was wir brauchen: In erster Linie Punkte, aber auch den Zusammenhalt in der Mannschaft und die Unterstützung der Fans.

… die Konkurrenz im Abstiegskampf:
Für uns geht es darum, die Klasse zu halten. Man sagt immer, der FC ist kein normaler Aufsteiger. Aber wir müssen uns mit den Aufsteigern SC Paderborn und Union Berlin messen. Da ist uns Berlin vorausgeeilt. Am Wochenende können wir wieder Punkte gutmachen. Wenn ich Augsburg oder Mainz sehe, sind das gestandene Bundesligisten. Sie spielen seit Jahren in der Bundesliga. Das ist uns als Verein nicht gelungen. Da müssen wir erst einmal wieder die Basis für setzen.

… Euphorie im Sommer: Wir wollten die Euphorie vom Aufstieg mitnehmen. Sie war da. Das hat man in der Sommerpause auch gemerkt. Aber die Bundesliga ist knallhart. Es wird einem nichts geschenkt. Jeder Fehler wird bestraft. Davon haben wir zu viele gemacht. Wir können aber auch nicht mehr zurückblicken. Die Gegenwart ist wichtig. Da heißt es: Brust raus, positiv bleiben und bis zum Winter noch ordentlich Punkte sammeln.

… die kommende Partie, bei Union Berlin: Uns erwartet ein heimstarker Gegner, der die Fans auch im Rücken hat. Mit den drei Stehplatztribünen wird richtig Feuer drin sein. Wir müssen uns dagegen wehren. Wir haben am Sonntag eine gute Moral bewiesen. Wir müssen weiter an uns glauben, hinfahren und möglichst drei Punkte holen.

… die Sturmsituation: Wir können über den Sturm diskutieren. Wir können über die Abwehr diskutieren. Im Endeffekt ist es aber so, das hat mir auch schon einmal ein Trainer gesagt: Wer gut verteidigt, der greift auch gut an. Wir müssen uns da alle an die eigene Nase fassen. Wir müssen auch im Sturm noch besser gegen den Ball arbeiten und mehr investieren. Dann kommen die Erfolgserlebnisse von selbst.

… Konkurrenz im Sturm: Wir haben acht Punkte. Es geht nur noch um den Verein. Jeder profitiert davon, wenn wir in der Liga bleiben. Der, der trifft, hilft uns enorm. So wie Jhon am Wochenende. Da ist viel Last von den Schultern gefallen. Ich hoffe, dass Jhon das beibehalten und uns weiterhelfen kann.

… seine Vergangenheit bei Union Berlin: Ich kenne von den aktiven Spielern nur Michael Parensen. Mit ihm bin ich auch in Kontakt, aber in dieser Woche haben wir das ruhen lassen. Ich verfolge den Verein. Ich habe dort meine ersten Schritte im Profifußball gemacht. Den Zeugwart und viele Mitarbeiter kenne ich noch. Es ist immer schön, zurückzukommen. Es wäre noch schöner, drei Punkte mitzunehmen.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
9TSG 1899 Hoffenheim35
101. FC Köln32
111. FC Union Berlin30

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