Club | 24.05.2011

Was macht eigentlich...?

Stefan Kohn

In dieser Woche beantwortet fc-koeln.de die Frage: „Was macht eigentlich Stefan Kohn?“ Der einstige Spieler des 1. FC Köln betreibt heute seine eigene Firma „Stefan Kohn Sportmanagement & Sportmarketing“.

Als Meister zum FC

Im ersten GeißbockEcho der Saison 1993|1994 erklärte Stefan Kohn, warum er vom amtierenden Deutschen Meister, Werder Bremen, zum FC wechselte: „...einen besseren Abgang hätte ich doch gar nicht haben können.“ Zumindest sportlich trifft diese Aussage zu. Gesundheitlich allerdings weniger, schließlich zog sich der Stürmer am letzten Spieltag der Saison 1992|1993 einen Anriss des hinteren Kreuzbands des linken Knies zu. „Es könnte klappen“, gab sich Kohn, im Hinblick auf einen Einsatz zum Saisonbeginn, sehr optimistisch. Dieser Optimismus wich jedoch dem Realismus und einem unerwartet schlechten Heilungsverlauf. Folglich dauerte es bis zum 19. Spieltag am 4. Dezember 1993 als der Angreifer erstmals für den 1. FC Köln zum Einsatz kam.

Wandervogel

Unweit seines Baden-Würtembergischem Geburtsorts Ellwangen tätigte Stefan Kohn seine ersten fußballerischen Schritte beim VfR Aalen. Im Alter von 16 Jahren wechselte er für ein Jahr zu den Stuttgarter Kickers, bevor er erstmals an den Rhein, zu Bayer Leverkusen, wechselte. Nach einem Jahr in der Jugend des Werksklubs erhielt der Schwabe dort seinen ersten Lizenzspielervertrag. Zu dieser Zeit kam Stefan Kohn auf seine einzigen beiden Einsätze für Deutschlands U21-Auswahl. „Sesshaft“ konnte Kohn in den Folgejahren nie wirklich werden. Bayer verlieh ihn an Arminia Bielefeld, ab 1987 spielte Kohn zwei Jahre in Hannover, es folgten zwei Jahre beim VfL Bochum. Die größten Erfolge konnte der Stürmer während seiner zwei Jahre bei Werder Bremen feiern. 1992, gleich in Kohns erstem Jahr, gewann Werder den Europapokal der Pokalsieger und nur ein Jahr später feierten sie die Deutsche Meisterschaft.

Karriere-Ende Kreuzbandriss


Beim 1. FC Köln gelang Stefan Kohn nie der richtige Durchbruch. Für drei Jahre stand er beim FC unter Vertrag, wurde währenddessen auch für ein halbes Jahr an den FC Schalke 04 ausgeliehen. Für den FC erzielte Kohn in 73 Pflichtspielen 17 Tore. „Gerne erinnere ich mich an die Zeit beim FC zurück. Besonders, als wir mit dem von Morten Olsen eingeführten Pressing-System sehr erfolgreich waren.“ Was seine Sympathien angeht, kommt der FC direkt nach Werder. Die Bremer liegen vorn, da er dort die größeren Erfolge feiern konnte.

Nach seiner Zeit in Köln spielte Kohn noch für OGC Nizza und die SG Wattenscheid 09. Bei den Wattenscheidern, neben Bielefeld die einzige Zweitligastation Kohns, nahm seine aktive Laufbahn mit einem Kreuzbandriss im Januar 1999 ein jähes Ende.

Seit 2007 selbstständig

Nach Beendigung seiner Fußballer-Laufbahn absolvierte Stefan Kohn eine Umschulmaßnahme im Segment Vermögensmanagement innerhalb der Deutschen Bank. Er wusste schon früh, dass ein solcher Schritt „für Sportler sehr wichtig ist, um auch nach der Karriere finanziell auf soliden Beinen zu stehen.“ Anschließend erstellte er ein Konzept für die Bank im Bereich Sportmanagement. Bei der Umsetzung dieses Konzeptes 2003 war er dann auch selbst beteiligt.

2007 hat der ehemalige Fußballprofi schließlich mit seiner eigenen Firma „Stefan Kohn Sportmanagement & Sportmarketing“ den Weg in die Selbstständigkeit getätigt. Seither nutzt er seine zahlreichen Kontakte im Profifußball, um verschiedenste Projekte auf den Weg zu bringen und zu unterstützen.

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PL.VereinPkt.
13Hertha BSC26
141. FC Köln23
151. FSV Mainz 0522

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