Profis | 18.01.2011

Was macht eigentlich…?

Martin Braun

In dieser Woche beantwortet fc-koeln.de die Frage: „Was macht eigentlich Martin Braun?“ Der einstige Spieler des 1. FC Köln ist heute Leiter für Unternehmenskommunikation bei der Firma Imtech und trainiert zudem eine Oberligamannschaft.

Eltern führten Stadiongaststätte

(Geb. 18.11.1968) Mit sechs Jahren begann Martin Braun bei seinem Heimatverein FC Löfflingen im Schwarzwald mit dem Fußballspielen. „Meine Eltern führten damals die Stadiongaststätte, deshalb lag dieser Schritt schon sehr früh sehr nahe“, erinnert sich der heute 42-Jährige. Von 1984 bis 1990 spielte er noch für den FV Donaueschingen, bevor er 1990 beim SC Freiburg seinen Profivertrag unterschrieb. Fünf Jahre spielte Braun für die Breisgauer und stieg 1993 mit dem Sportclub in die Bundesliga auf.

Tradition ein wichtiger Grund


„Nach fünf Jahren beim SC Freiburg, hatte ich das Gefühl, dass ein Vereinswechsel für meine sportliche und persönliche Weiterentwicklung sehr sinnvoll sein könnte. Neben der Tradition des FC waren die positiven Gespräche mit Morten Olsen ein wichtiger Grund zu den Geißböcken zu wechseln“, so der ehemalige Abwehrspieler. Er kam in seiner zweijährigen Zeit beim FC, von 1995 bis 1997, auf insgesamt 45 Pflichtspiele und konnte zwei Tore erzielen. Anschließend war Braun für Rapid Wien, den Karlsruher SC und VfR Aalen aktiv.

Spitzname Egidius


Toni Polster gab ihm in Anlehnung an den damaligen DFB-Präsidenten Egidius Braun, den Spitznamen „Egidius“, der sich auch innerhalb der Mannschaft schnell verbreitete. „Für mich als Schwarzwälder waren die Jahre in Köln eine sehr interessante und wichtige Erfahrung“, blickt er auf seine Zeit beim FC zurück. „Die Stadt und der Verein leben sehr impulsiv, etwas emotionaler als ich es aus meiner Heimat und vom SC Freiburg gewohnt war. Ich habe in dieser Zeit gelernt, die richtige Mischung zwischen Freude und Konzentration zu finden, was mir in meinem späteren Leben, bis zum heutigen Tag sehr zu Gute kam.“ Der schönste sportliche Moment während seiner Zeit beim FC war für „Egidius“ der 4:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen am vorletzten Spieltag der Saison 1996|1997.

Loge im RheinEnergieStadion

Noch während seiner aktiven Zeit bei Rapid Wien begann er ein Fernstudium zum Diplom-Kaufmann und kehrte nach dessen Abschluss im Jahr 2003 als PR-Manager zum SC Freiburg zurück. Anfang 2008 wechselte er als kaufmännischer Leiter zum VfR Aalen in die 3. Liga. Seit 2009 arbeitet Martin Braun heute als Leiter für Unternehmenskommunikation beim Gebäudetechnik-Dienstleister Imtech in Hamburg. Da seine Firma seit der vergangenen Saison auch im RheinEnergieStadion eine Loge gemietet hat, war er schon das ein oder andere Mal bei Spielen des FC vor Ort. „Ich verfolge die Spiele des FC noch heute sehr interessiert“, so Braun, der auch noch hin und wieder Kontakt zu ehemaligen Mitspielern hat: „Zu Henrik Andersen hatte ich vor allem zu meiner Zeit beim VfR Aalen regelmäßig Kontakt, andere wie zum Beispiel Toni Polster, Dorinel Munteanu und Michael Kraft trifft man hin und wieder im Rahmen diverser Fußballspiele.“

Ganz besondere Art

Dem Fußball ist er trotz seines zeitintensiven Jobs treu geblieben und trainiert seit dem 1. Juli 2010 die Oberligamannschaft des FC Villingen. Während seiner aktiven Zeit beim SC Freiburg spielte er unter Trainer Volker Finke, der ab dem 1. Februar 2011 sein Amt als Sportdirektor des FC antritt. Auch heute hat er noch hin und wieder Kontakt zu ihm und traut ihm beim FC eine Menge zu: „Ich habe noch hin und wieder Kontakt zu Volker und freue mich sehr, dass er diese Aufgabe angenommen hat. Für mich ist Volker Finke jemand, der eine ganz besondere Art hat über Fußball zu denken. Auch wenn man im Fußball nie weiß, ob ein Sportdirektor oder Trainer zu einem Verein passt, könnte das aus meiner Sicht eine für den FC sehr gewinnbringende Zusammenarbeit werden.“

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PL.VereinPkt.
9TSG 1899 Hoffenheim35
101. FC Köln32
111. FC Union Berlin30

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