Profis | 14.09.2019

Stimmen nach Gladbach

Beierlorzer: „Aufrichten und weitermachen"

NetCologne FC-TV sprach nach der 0:1-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach mit Dominick Drexler, Jonas Hector und Cheftrainer Achim Beierlorzer.

Dominick Drexler: „Wir haben in der ersten Hälfte nervös gewirkt. In der zweiten Hälfte haben wir viel versucht und investiert und hatten auch ein paar Chancen zum Ausgleich. Sehr schade, dass wir als Verlierer vom Platz gehen, das müssen wir beim nächsten Derby besser machen und eine Schippe drauflegen. Wir sind den Fans gegenüber in der Bringschuld, dass wir das nächste Heimspiel mit noch mehr Wucht spielen und für unsere Fans den ersten Dreier zu Hause holen.“

Jonas Hector: „Wir haben den Gegner durch unsere Fehler, gerade im Passspiel, stark gemacht. Von der Einstellung her hat es gepasst, beim Spielerischen hat gerade in der ersten Hälfte etwas gefehlt. Wir hatten in der ersten Hälfte die ein oder andere Möglichkeit, aber haben es nicht gut gespielt und falsche Entscheidungen getroffen. In der zweiten Hälfte haben wir das besser gemacht, hatten aber vor dem Tor nicht die Entschlossenheit, die es braucht. Wir werden das Spiel ernsthaft und kritisch analysieren, damit wir unsere Konsequenzen daraus ziehen und das Spiel dann auch abhaken können.“ 

Achim Beierlorzer: „Uns hat der entsprechende Mut gefehlt, uns in den Zweikämpfen durchzusetzen. Gladbach hat uns da immer wieder vor große Aufgaben gestellt, weil sie aggressiver und zweikampfstärker waren. Wir haben uns davon beeindrucken lassen und individuelle Fehler gemacht. Die Möglichkeiten, die wir hatten, haben wir nicht mutig genug zu Ende gespielt. Das Credo in der zweiten Hälfte war, dass sich jeder aufrichten und an seine eigenen Stärken glauben sollte. Das haben wir dann auch besser gemacht, hatten Chancen. Wir sind Risiko gegangen in der zweiten Hälfte, hatten bei den Gladbacher Kontern durchaus Glück, aber hatten auch unsere Chancen. Hätten wir das konsequent gespielt, hätten wir Gladbach vor mehr Aufgaben stellen können. Es ist aber nichts Zählbares am Ende dabei rumgekommen, deshalb sind wir heute enttäuscht und das ist sicherlich auch schade für unsere Fans. Aber es geht weiter. Wir müssen weiter nach vorne schauen. Wir können uns aufrichten. Die Bundesliga bietet uns Herausforderungen, wie wir sie letztes Jahr gerne gehabt hätten, also nehmen wir sie auch an. Dass wir uns weiterentwickeln und stabil bleiben müssen und uns nicht von Zweikämpfen, die wir verlieren, beeindrucken lassen – das ist die Aufgabe vor der wir stehen, die wir bewältigen müssen. Das gilt sowohl für das ganze Trainerteam, aber natürlich auch für die Mannschaften. Aufrichten und weitermachen!“

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