Profis | 20.02.2021

Stimmen zu Stuttgart

Czichos: „Das reicht nicht“

Nach der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart sprachen Marius Wolf, Timo Horn, Rafael Czichos, Salih Özcan und Markus Gisdol über die Partie.

Marius Wolf: „Wir wollten kompakt stehen, vielleicht haben wir in der ersten Halbzeit aber zu tief gestanden. Ich denke, wenn wir vor allem auch in der ersten Halbzeit mehr nach vorne gespielt hätten, wäre das Spiel offener gewesen. Das müssen wir uns ankreiden. Wir hatten weite Wege und haben uns so das Leben selbst schwer gemacht. Das müssen wir analysieren und nächste Woche besser machen. Wir müssen weiter machen, weiter trainieren. Im Abstiegskampf zählen die Punkte und nächste Woche geht es weiter.“

Timo Horn: „Wir wollten drei Punkte mitnehmen, das war unser großes Ziel vor dem Spiel. Das hat nicht funktioniert, weil wir zu wenig nach vorne investiert haben, gerade in der ersten Halbzeit sind wir nicht gefährlich vor das Tor gekommen. Dann hatten wir in der zweiten Halbzeit bei dem Lattenschuss von Salih noch ein bisschen Pech. Insgesamt müssen wir zwingender nach vorne spielen und da reichen nicht die 15 bis 20 Minuten am Ende, um das Ding zu drehen, sondern von Anfang an. Defensiv war es eine ansprechende Leistung, aber davon können wir uns nichts kaufen. Wir haben am Ende zugelegt, weil die Stuttgarter sich haben fallen lassen und den Verwaltungs-Modus eingelegt haben. Aber auch da war es nur bis zum Sechzehner gut und dann nicht zwingend genug. Mein Gegenüber musste heute auch wenige Bälle halten. Aber nur wenn man Tore schießt, kann man Spiele gewinnen. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir das Potential haben, am Ende über dem Strich zu stehen. Dass es ein harter Kampf wird, war von Anfang an klar. Dass wir Rückschläge wie heute hinnehmen müssen, war auch klar. Und, dass es die nächsten Wochen nicht leichter wird, da brauchen wir nicht drüber zu reden. Nichtsdestotrotz haben wir auch gegen die großen Mannschaften gezeigt, dass wir punkten können.“

Rafael Czichos: „Wenn man sieht, wie wir das Gegentor bekommen – genau so wollten wir es nicht kriegen. Sonst haben wir alles relativ gut wegverteidigt. Aber wenn man nicht zwingend genug ist, ist es in dieser Liga schwer, Punkte zu holen. Wir waren zu ungenau, hatten zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, was uns immer wieder in Konter laufen ließ. Das kostet sehr viel Kraft, die uns dann vorne fehlt. Wir haben eine gute Idee, spielen es aber einfach zu ungenau. Wir wollten das Spiel eng gestalten und den Stuttgartern nicht zu viel Raum geben. Das haben wir sehr gut gemacht. Aber bis auf eine Torchance war nicht viel dabei und das reicht nicht. Es wird nicht leichter, aber wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner punkten können.“

Salih Özcan: „Wir haben unsere Aufgabe heute defensiv ganz gut gemacht, die Stuttgarter hatten Schwierigkeiten, vor unser Tor zu kommen. Wir haben versucht, die Räume zuzumachen, sodass die Stuttgarter schwer ins Spiel kommen. Dass wir am Ende ein Standardtor bekommen, ist ärgerlich. Ich habe versucht, Zug auf das Tor zu bekommen und Abschlüsse zu suchen. Wir schauen von Spiel zu Spiel und versuchen im Abstiegskampf alles reinzuhauen. Wir müssen weiter angreifen, die Fehler ansprechen und gegen Bayern ein gutes Spiel abliefern.“

Markus Gisdol: „Wir haben es heute leider verpasst, auf Stuttgart aufzuschließen. Wir haben in der ersten Hälfte gut verteidigt, hatten aber nach Balleroberungen viele technische Fehler. Stuttgart hat uns gerade im Rücken der Außenverteidiger Räume angeboten, aber die haben wir nicht genutzt. In Hälfte zwei haben wir die in der Pause angesprochenen Dinge besser umgesetzt. Du musst aber aus den wenigen klaren Chancen was machen – doch wir haben sie liegen gelassen. Wir haben es in der ersten Hälfte nicht geschafft, den Gegner unter Druck zu setzen. Im zweiten Durchgang dann schon eher. In der zweiten Hälfte haben wir das Risiko erhöht und auch die ein oder andere Konterchance zulassen müssen. Das wollten wir nicht. Nach vorne tun wir uns nach wie vor schwer. Dass wir im Sturmbereich insgesamt nicht die Torjäger haben, bedeutet, dass wir uns jedes Spiel die Chancen hart erarbeiten müssen. Das ist unser Los diese Saison. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Die Stimmen nach dem Spiel werden zugestellt durch UPS.

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PL.VereinPkt.
16Hertha BSC26
171. FC Köln23
18FC Schalke 0413

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