Profis | 03.12.2018

Training am Geißbockheim

Der Tag beim FC: Technik im Fokus

Nach einem trainingsfreien Sonntag sind die Profis des 1. FC Köln in die erste Adventswoche gestartet. Im Anschluss an die Nachmittagseinheit beantwortete Trainer Markus Anfang die Fragen der Journalisten.

Regnerisch, aber nicht allzu kalt präsentierte sich das Kölner Wetter zur ersten Dezember-Trainingseinheit am Geißbockheim. Neben den verletzten FC-Spielern Jonas Hector, Lasse Sobiech und Christian Clemens setzten auch Marco Höger und Louis Schaub am Montag aus. Sie absolvierten ein individuelles Programm aufgrund von leichten Blessuren aus dem Fürth-Spiel.

Auf dem Plan stand insbesondere eine ausgedehnte Übungsform zur Ballkontrolle und dem kurzen Passspiel. Mit vielen Wiederholungen und Variationen ließen die Spieler untereinander den Ball zirkulieren. Am Ende duellierten sich zwei Teams in einem Biathlon-Torschuss-Wettkampf. Für jeden verschossenen Ball musste die jeweilige Mannschaft eine Strafrunde drehen.

Nach dem Training sprach Markus Anfang am Geißbockheim mit den Vertretern der Presse über…

…den Zustand von Louis Schaub und Marco Höger: "Sie haben heute ein individuelles Programm gemacht, das ist keine größere Geschichte. Sie haben ein paar Wehwehchen nach dem Spiel gehabt. Ich gehe davon aus, dass es bei beiden bis Freitag wieder funktioniert. Wir haben im Spiel schon überlegt, ob wir Louis (Schaub) oder Dome (Drexler) rausnehmen. Dann haben wir uns für Dome entschieden und kurz danach kam dann Louis."

…die Systemumstellung und den aktuellen Erfolg: "Wir haben auch in der Englischen Woche schon mal drei Spiele in Folge gewonnen mit einer anderen Grundordnung. Man kann es so oder so auslegen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Am Ende steht und fällt es einfach damit, ob die Jungs es umsetzen und ob sie sich belohnen. Ich nehme da immer wieder die Partie gegen Heidenheim als Beispiel mit 31 Torschüssen. Wenn du nach der Statistik gehst und gegen Dresden 8:1 gewinnst, dann musst du gegen Heidenheim eigentlich noch höher gewinnen. Wir dürfen es nicht immer nur am Ergebnis festmachen. Aber es ist natürlich schön, dass es jetzt so greift."

…das Heimspiel gegen Fürth: "Wir haben von der ersten Sekunde an ein richtig gutes Spiel gemacht. Fürth hat immer wieder gezeigt, wie gefährlich sie in den Konteraktionen sind und dass sie vorne richtig gute Spieler haben. Das haben wir sehr, sehr gut verteidigt."

…das nächste Spiel gegen Regensburg: "Wir dürfen jetzt nicht zufrieden sein, sondern müssen weiter an uns arbeiten. Kein Spiel in der zweiten Liga wird einfach laufen. Wir brauchen eine gute Trainingswoche und du wirst immer davon abhängig sein, wie du in ein Spiel hereinkommst. Wir sind in der Lage, Tore zu schießen. Das weiß mittlerweile auch jeder. Für uns ist wichtig, ein Spiel auch mal zu null zu gestalten. Ein 1:0 kann auch mal reichen. Wenn du das weißt, dass du zu null spielen kannst, gibt uns das ein gutes Gefühl. Die drei (Innenverteidiger) machen das im Verbund mit der Sechserposition schon richtig gut."

…die Situation der Reservisten: "Es wird keiner von denen zufrieden sein. Wenn sie das wären, wären sie keine richtig guten Fußballer geworden. Sie bereiten Woche für Woche mit guten Trainingseinheiten die Jungs, die auflaufen, auf die Spiele vor und haben einen großen Anteil daran, dass die Startelfspieler das auch abliefern. Wenn du auf einem guten Niveau trainierst, dann wirst du auch ein dementsprechendes Niveau im Spiel haben. Da dürfen diejenigen, die seltener zum Zuge kommen, dann auch mal bei mir schimpfen über ihre Situation. Nur nicht bei euch Journalisten." (lacht)

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 Hamburger SV 34
2 1. FC Köln 33
3 1. FC Union Berlin 28

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