Profis | 30.09.2019

Stimmen nach Hertha

Höger: „Das war hart für die Fans“

Nach der 0:4-Niederlage gegen Hertha BSC sprach NetCologne FC-TV mit Kingsley Schindler, Marco Höger und Cheftrainer Achim Beierlorzer.

Kingsley Schinder: „Wir hatten uns einiges vorgenommen und wollten heute den ersten Heimsieg holen. Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten genügend Chancen, das 1:0 zu machen und selber in Führung zu gehen. Beim Gegentor verteidigen wir nicht gut. In der Situation sind wir zu passiv. Dazu kommt dann noch die rote Karte und wir sind in Unterzahl. Dann macht Hertha noch das 0:2 und 0:3. Wir wollen hinten den Kasten sauber halten und das haben wir nicht geschafft. Daran müssen wir arbeiten und es in den nächsten Spielen abstellen.“

Marco Höger: „Es kann sich jeder vorstellen, wie es in mir aussieht. Wir haben uns das ganz anders vorgenommen. Vor heimischen Publikum 0:4 zu verlieren – davon muss man sich erstmal erholen. Ich glaube, dass wir bis zum 0:1 ganz gut angefangen haben. Da hat man gesehen, was wir vorgehabt haben. Wir hatten die ein oder andere Möglichkeit, davon muss man dann auch mal einen machen. Wenn wir hier zu Hause in Führung gegangen wären, wäre das Spiel anders ausgegangen. Wir müssen einfach gucken, dass wir die Stürmer noch besser in Situationen bekommen und dann hoffen wir, dass sie bald auch treffen. Diese Niederlage muss man jetzt erstmal sacken lassen, das ist hart. Für uns und für die Fans sowieso. Das müssen wir jetzt so schnell wie möglich aufarbeiten, viele Gespräche führen und im Training an den Sachen arbeiten.“

Achim Beierlorzer: „Natürlich ist das ein unglaubliches Drehbuch für den 1. FC Köln, in dem sich gleich ein Spieler verletzt, zwei Großchancen liegen bleiben und eine Rote Karte kommt. Dann verteidigen wir so schwach, dass ich natürlich nicht erfreut bin. Ich finde es auch extrem traurig für unsere Fans, die wieder alles gegeben haben da draußen. Selbst nach der Halbzeit, als es 0:1 stand. Da hat unsere Mannschaft in Unterzahl einen richtig guten Fußball gespielt, da waren die Fans sofort da. Dann verteidigen wir die Gegentore zwei und drei so schwach, das reicht nicht für diese Liga. Es geht in diesen Situationen um individuelles Verhalten. Das müssen wir ganz klar ansprechen und verändern. Die ersten drei Gegentore sind Tore der Passivität. Ich möchte mit der Mannschaft einen aktiven Fußball spielen. Dass es jetzt in dem Spiel so nicht umgesetzt wurde, hat mich auch überrascht. Das muss ich ganz klar sagen. Das Schlimmste, was man jetzt machen kann, ist mit Selbstmitleid unterwegs zu sein. Jeder einzelne muss an den Dingen arbeiten, die er nicht so gut gemacht hat.“

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16 1. FSV Mainz 05 9
17 1. FC Köln 7
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