Profis | 24.05.2020

Stimmen zu Düsseldorf

Horn: „Tony und Jhon sind Top-Stürmer“

Der 1. FC Köln hat im rheinischen Duell gegen Fortuna Düsseldorf in der Schlussphase einen 0:2-Rückstand aufgeholt und einen wichtigen Punkt geholt. Nach der Partie äußerten sich Cheftrainer Markus Gisdol, Kapitän Jonas Hector, Timo Horn und Mark Uth zum turbulenten Spielverlauf und zu den beiden Torschützen.

Timo Horn: „Es ist heute genau andersherum gelaufen als vergangene Woche. Wir waren schon auf der Verliererstraße, haben in den letzten Minuten aber das Zepter in die Hand genommen. Wir haben viel mit langen Bällen agiert, weil wir heute nicht so in unser Spiel gefunden haben. Aufgrund unserer kämpferisch starken Leistung in der Schlussphase haben wir uns den Punkt hinten raus verdient – auch wenn immer etwas Glück dazugehört. Wir sind mit dem Punkt zufrieden, weil wir heute nicht unser bestes Spiel gezeigt haben. Die Düsseldorfer haben uns früh attackiert und die Räume dicht gemacht. Dazu war unser Passspiel heute nicht so genau. Mit Tony und Jhon haben wir aber zwei Top-Stürmer, die in der Endphase nochmal richtig Alarm gemacht haben. Sie haben den Düsseldorfern Schwierigkeiten bereitet und mit ihren Toren für den Ausgleich gesorgt. Unser Ziel war es, Düsseldorf nicht näher an uns herankommen zu lassen. Das ist uns gelungen.“

Jonas Hector: „Wir hatten vor allem in der ersten Hälfte ein schlechtes Passspiel und haben dem Gegner so leichte Ballgewinne ermöglicht. Wir können das besser und müssen in der einen oder anderen Situation einfacher spielen – nicht so verschnörkelt. Dann tun wir uns leichter.“

Mark Uth: „Ich bin den Jungs sehr dankbar, dass sie in der Endphase nochmal alles reingehauen haben. So war es auch für mich ein versöhnliches Ende, weil ich zuvor den Elfer vergeben habe. Ich hatte mir vor dem Strafstoß schon eine Ecke ausgesucht, mich dann aber nochmal umentschieden. Ich habe versucht, den Torwart auszugucken. Er hat nach rechts gezuckt, ist dann aber nach links gesprungen und hat den Ball gut gehalten. Den Elfmeter muss ich ganz anders schießen. Eine Niederlage hätte ich heute auf meine Kappe genommen.“

Markus Gisdol: „Es sind gemischte Gefühle heute. Wir sind auf einen Gegner getroffen, der uns gut gelesen und Schwierigkeiten bereitet hat. Wir waren zu leichtfertig. Es gilt, aus so einem Spiel zu lernen und andere Mechanismen entwickeln, um uns nicht verunsichern zu lassen. Tony wollte heute unbedingt etwas bewegen. Es freut mich sehr, dass er das Tor gemacht hat. Auch Dominick Drexler muss man erwähnen. Er hatte nach seiner Einwechslung spielentscheidende Szenen. Es wird spannend, jetzt in eine englische Woche zu gehen. Wir haben Glück, dass wir im Kader aus dem Vollen schöpfen können und alle fit sind.“
 

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PL.VereinPkt.
14Sport-Club Freiburg7
151. FC Köln6
161. FSV Mainz 055