Club | 08.04.2020

Auch in der Krise

Treu bleiben: Stützt eure Vereine!

In der Corona-Krise ist auch der Sport zur Zwangspause verurteilt. Die Folgen für viele Vereine sind verheerend: Mitglieder treten aus, weil Kurse und Trainings nicht stattfinden. Dadurch ist das ehrenamtliche Engagement bedroht, ohne das der Breitensport nicht lebensfähig wäre. Die Stadt Köln und der Stadtsportbund haben nun ein Hilfsprogramm entwickelt, das auch der 1. FC Köln unterstützt.

Rund 630 Sportvereine gibt es in Köln. Und so wie viele andere Bereiche des öffentlichen Lebens sind sie von der Corona-Pandemie stark betroffen. Sie können ihren vielfältigen Aufgaben und Leistungen für die Stadtgesellschaft kaum nachkommen, Hallen, Bäder und Plätze stehen leer. Dies hat auch finanzielle Auswirkungen, die schon jetzt teilweise existenzbedrohend für die Vereine und das ehrenamtliche Engagement sind. Erst recht, wenn Mitglieder in dieser Situation aus dem Verein austreten.

Darum hat die Stadt Köln gemeinsam mit dem Stadtsportbund Köln ein Hilfsprogramm entwickelt. Erbbaurechts- und Mietzinsen werden gestundet, Pflege- und Unterhaltungsbeihilfen für Sportanlagen werden frühzeitig und vollständig ausgezahlt, um mehr finanzielle Flexibilität bei den Vereinen zu schaffen.  Zur Entlastung in aktuellen Notsituationen steht außerdem ein Notfallfonds mit einem Budget von 300.000 Euro bereit, der durch Drittmittel weiter aufgestockt werden kann und vom Stadtsportbund Köln verwaltet wird.

Der 1. FC Köln begrüßt diese Initiative und steht an der Seite der vielen Vereine in der Region. „Bewegung, Spaß und Gemeinschaft in unseren Sportvereinen sind etwas Besonderes und sollten gerade in diesen schweren Zeiten erhalten bleiben. Wir freuen uns doch alle darauf, die Freunde und Teamkollegen wieder zu treffen und gemeinsam Sport zu treiben“, sagt FC-Präsident Dr. Werner Wolf. „Um dies zu ermöglichen, brauchen die Vereine ihre Mitglieder und deren Beiträge gerade jetzt mehr denn je. Wir sollten nicht zulassen, dass die Vielfalt unserer Vereine verloren geht. Lasst die Trainer, Betreuer und ehrenamtlichen Helfer nicht im Stich. Bleibt euren Vereinen treu, steht in der Krise zusammen, lebt Solidarität unter Sportlern. Umso schöner wird das Wiedersehen auf dem Platz, in der Halle – in eurem Verein.“

Informationen sowie Anträge zum Notfallfonds sind als Download auf der Seite des Stadtsportbundes Köln zu finden. Auch Spenden sind möglich, und zwar auf das Konto des Stadtsportbundes an Sparkasse KölnBonn, BIC: COLSDE33XXX, IBAN: DE43 3705 0198 0004 1929 51, Verwendungszweck: Hilfsprogramm.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
10Hertha BSC35
111. FC Köln34
12FC Augsburg31