Profis | 09.01.2021

Stimmen zu Freiburg

Wolf: „Es hat an allem gefehlt“

Nach der schmerzhaften 0:5-Niederlage beim SC Freiburg äußerten sich Marius Wolf, Jonas Hector, Timo Horn und Markus Gisdol zur Partie.

Marius Wolf: Wir haben nichts von dem auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Es war auch kämpferisch keine gute Leistung. Es hat an allem gefehlt. So gewinnst du kein einziges Spiel in der Bundesliga. Jeder von uns muss sich hinterfragen, ob er alles gegeben hat. Es geht nicht darum, schön zu spielen. Es geht einzig und allein darum, Punkte zu holen. Es gilt jetzt, den Schalter umzulegen, damit wir nächste Woche wieder eklig auftreten und ein anderes Gesicht zeigen.

Jonas Hector: Wir gewinnen und verlieren zusammen. Alle, die auf dem Platz stehen, müssen Leistung bringen. Das haben wir auf jeden Fall heute nicht geschafft. Auch ich nicht. Wir müssen jetzt in die Analyse des Spiels gehen und kritisch mit uns selbst sein. Jeder mit sich und auch jeder mit der Gesamtleistung.

Timo Horn: Es ist schwer, so kurz nach dem Spiel die passenden Worte zu finden Aber so kann man natürlich nicht auftreten. Wir geraten in der ersten Hälfte durch zwei Fehler in Rückstand. In der Halbzeitpause nimmt man sich noch einmal viel vor, kriegt dann direkt das 0:3 und 0:4 und dann gehen die Köpfe natürlich runter. Insgesamt haben wir über das ganze Spiel keine Chance gehabt. Wir müssen nach vorne blicken und den FC in der Liga halten – darum geht es. Dass solche Niederlagen nicht leicht wegzustecken sind, ist klar. Aber wir hatten auch eine Phase, in der wir gegen gute Mannschaft gepunktet haben. Das muss uns das nötige Selbstvertrauen geben, um wieder die Köpfe aufzurichten und nach vorne zu schauen. 

Markus Gisdol: Es war ein verdienter Sieg der Freiburger. Wir waren ihnen heute nicht gewachsen. Sie waren deutlich besser als wir. Freiburg hat die Räume besser zugelaufen als wir, sie haben besser verteidigt. Das war der entscheidende Faktor. Fußballspiele verliert man meist durch individuelle Fehler. Aber die macht niemand mit Absicht. Als Trainer stellt man dafür keinen Spieler öffentlich an die Wand. Die Mannschaft ist sich bewusst, dass sie die gesamte Saison darum wird kämpfen müssen, die Liga zu halten. Es gehört zur Charakterfestigkeit dazu, Niederlagen abzuschütteln. Auch deutliche. Wir haben oft genug gezeigt, dass wir dazu in der Lage sind.
 

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