Profis | 24.01.2021

Stimmen nach Hoffenheim

Wolf: „Wir müssen die Fehler abstellen“

Nach der 0:3-Niederlage gegen Hoffenheim äußerten sich Dominick Drexler, Marius Wolf und Cheftrainer Markus Gisdol zur Partie.

Dominick Drexler: Der Elfer von Tony ist gar nicht so schlecht geschossen. Daran lag es heute nicht. Es gab ganz andere Sachen, warum wir heute nicht gewonnen haben. Wir haben in der ersten Hälfte einen ordentlichen Plan gehabt, wie wir Hoffenheim anlaufen wollten. Wir laufen dann aber in ein paar Konter rein, bei denen wir keine gute Restverteidigung haben. Wenn man dann Spieler wie Kramaric oder Bebou an der Mittellinie aufdrehen und in den Sechzehner reinkommen lässt, muss man damit rechnen, dass was passiert. Der Schiri hat die Elfmeter gesehen. Wir müssen viel konsequenter den Plan verfolgen, den wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben. Es war eine harte Woche. Wenn man am Ende der englischen Woche mit drei Standards verliert, wissen wir, warum wir verloren haben. Wir haben die Standards ganz schlecht verteidigt und Elfmeter hergeschenkt. Wenn man am Ende der Englischen Woche gegen eine spielstarke Mannschaft hinterherläuft, tut das weh.

Marius Wolf: Wir haben zu dumm verteidigt. Die Hoffenheimer schießen drei Tore – wie, wissen sie selbst nicht. Wir machen eigentlich ein gutes Spiel. Das hört sich jetzt dumm an nach dem Ergebnis, aber wir haben viele Chancen gehabt und uns nicht belohnt. Dann verliert man so ein Spiel. Wenn man solche Gegentore bekommt, ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen die Fehler abstellen. Auch wenn wir die Tore nicht gemacht haben, hat man gesehen, dass das Spiel nach vorne besser wird. Das Spiel gegen Bielefeld am Wochenende ist enorm wichtig. Jeder weiß, worauf es ankommt. Wir müssen das Spiel nach vorne beibehalten und die Fehler abstellen. Dann müssen wir gewinnen.

Markus Gisdol: Es ist schwierig für mich, das Spiel sachlich und nüchtern einzuordnen, weil wir heute Tore bekommen haben, die mich wirklich ärgern. Wenn du so verteidigst, hast du keine Chance auf Punkte. Ich habe beide Positionen rechts in unserer Abwehr früh gewechselt, weil wir da Schwierigkeiten hatten und den Hoffenheimern Räume gegeben haben. Wir haben versucht, es zu korrigieren. Offensiv haben wir es bis zum Sechzehner ordentlich gemacht. Aber wenn du defensiv nicht voll da bist, kannst du nach vorne spielen wie du willst. Wenn man eine Nacht geschlafen hat, kann man vielleicht auch positive Dinge aus diesem Spiel filtern. Aber am Ende steht ein hartes Ergebnis, das wir schlucken müssen.

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PL.VereinPkt.
16Hertha BSC26
171. FC Köln23
18FC Schalke 0413

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