Club | 11.06.2021

Virtuelle Veranstaltungen mit Yuka Hirano

Deutsch-Japanische Erfolgsgeschichten

Der 1. FC Köln treibt seine internationalen Projekte voran und hat die Zusammenarbeit mit seinen japanischen Partnern ausgebaut. In den vergangenen Monaten fanden Partner-Veranstaltungen mit FC-Spielerin Yuka Hirano statt.

Yuka Hirano spielt seit zwei Jahren für die Frauenmannschaft des 1. FC Köln. Die 24-jährige Japanerin wurde in Saitama geboren. Im Juli 2017 wagte sie den Sprung nach Deutschland, um neue Erfahrungen zu sammeln – in einer anderen Kultur und in einer anderen Liga. „Am Anfang war die Umstellung schwer für mich“, sagt Hirano. „Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich an die Sprache, das Leben, den Fußball und eine neue Arbeit zu gewöhnen. Nachdem sich mein Deutsch verbessert hat, ist aber alles einfacher geworden.“ Hirano wurde ein wichtiger Teil der Mannschaft der FC-Frauen und stieg in dieser Saison mit ihrem Team als Meister der 2. Bundesliga Süd in die höchste deutsche Spielklasse auf. Hirano sagt: „Das war ein großartiger Moment und eine tolle Saison mit meinem Team. Ich fühle mich in Köln und beim FC sehr wohl und ich mag die Atmosphäre der Stadt.“ Hirano kennt die Unterschiede der japanischen und der deutschen Kultur und gibt ihre Erfahrungen gerne weiter.

Der FC pflegt die Beziehungen zu seinen japanischen Partnern. In den vergangenen Monaten fanden virtuelle Partner-Veranstaltungen mit der Nippon Sport Science University (NSSU), dem Kyoto Fußballverband und der Aioi Highschool statt mit dem Ziel, japanische Trainer und Spieler zu schulen und die fußballerische Ausbildungsqualität der japanischen Partner in Zusammenarbeit mit der 1. FC Köln Fußballschule Heinz Flohe zu erhöhen. Hirano war ebenfalls Teil des Kick-Off-Events und berichtete von ihren positiven Erfahrungen in Deutschland und den Unterschieden zwischen dem japanischen und deutschen Fußball. Hirano sagt: „In Japan wird viel mit kleinen Bewegungen und vielen Pässen gespielt. In Deutschland ist das Spiel physischer und schneller und es wird häufiger der direkte Weg nach vorne gesucht.“

Erster Japaner in der Bundesliga

Die Verbindungen zwischen dem FC und Japan haben eine lange Tradition. Mit Yasuhiko Okudera spielte der erste Japaner der Bundesliga beim 1. FC Köln. Okudera war allerdings nicht nur der erste japanische Fußballprofi in der Bundesliga, sondern zugleich auch der erste japanische Spieler in Europa. Der Wechsel von Okudera wurde eine Erfolgsgeschichte. Er integrierte sich schnell und wurde Teil der erfolgreichsten Ära der FC-Historie. Okudera gewann mit dem 1. FC Köln das Double 1978.

Viele weitere Japaner spielten bis heute für den 1. FC Köln, beispielsweise Yuya Osako, Tomoaki Makino und oder Kazuki Nagasawa. Auch umgekehrt suchten FC-Spieler ihr Glück in Japan. Die ehemaligen deutschen Nationalspieler Pierre Littbarski und Frank Ordenewitz spielten für JEF United Ichihara Chiba und FC-Fanliebling und Weltmeister von 2014 Lukas Podolski verbrachte zweieinhalb Jahre bei Vissel Kobe. Seit 1963 gibt es zudem eine Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kyoto. Der 1. FC Köln baut aktuell sein Netzwerk in Japan weiter aus, damit in Zukunft weitere deutsch-japanische Erfolgsgeschichten geschrieben werden können.

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PL.VereinPkt.
6Sport-Club Freiburg9
71. FC Köln8
81. FC Union Berlin6

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