Club | 18.10.2021

Kooperation mit Sportstiftung NRW

FC startet Traineeprogramm für Leistungssportler

Der 1. FC Köln hat gemeinsam mit der Sportstiftung NRW und seinen Partnern REWE Group, DEVK und RheinEnergie ein unternehmensübergreifendes Traineeprogramm ins Leben gerufen, das sich speziell an ehemalige Bundeskaderathletinnen und Bundeskaderathleten aus NRW richtet. Ziel des Programmes ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen in Bezug auf die Ressource Personal zu fördern sowie Kaderathletinnen und Kaderathleten eine Perspektive nach der Sportkarriere zu bieten. Die ersten beiden Trainees sind bereits gestartet und durchlaufen in den kommenden 18 Monaten verschiedene Stationen in den Unternehmen.

Dass die Ressource Personal in Deutschland Mangelware ist, ist längst bekannt. Daher brauchen Unternehmen andere Formen der Zusammenarbeit, um sich Talente zu sichern. Aus diesem Grund hat der 1. FC Köln gemeinsam mit der Sportstiftung NRW und seinen Partnern REWE Group, DEVK und RheinEnergie ein neu entwickeltes Traineeprogramm gestartet. Das unternehmensübergreifende Programm ist ein erster Ansatz zur Zusammenarbeit über die Unternehmensgrenzen hinaus und nimmt eine besonders attraktive Zielgruppe in den Blick: Leistungssportler. Die Trainees können ihre Fähigkeiten und Erfahrungen aus ihrer Sportlaufbahn in den Beruf übertragen. Für die Unternehmen geht es dabei nicht um Personalleasing, sondern um ein Teilen von Ressourcen – mit dem Programm starten der FC und seine Partner in die Zukunft.

Trainee Tobias Lange: „Perfekter Auftakt ins Berufsleben“

Das Traineeprogramm richtet sich an Mitglieder der Bundeskaders aus NRW, die ihre Sportkarriere beendet und ihr Studium abgeschlossen haben. Die ersten zwei Trainees – Leichtathlet Tobias Lange und Schwimmer Christian vom Lehn – sind Anfang Oktober in das neue Programm gestartet. „Als letztes Jahr im Herbst die erste Ankündigung der Sportstiftung kam, war ich direkt begeistert. Für mich war klar, dass das Traineeprogramm mein perfekter Auftakt ins Berufsleben sein könnte“, sagt Lange. Er blickt den nächsten Monaten gespannt entgegen: „Ich freue mich auf unterschiedliche Unternehmen, Einsatzgebiete und Themenbereiche, auf neue Kontakte, Aufgaben und Herausforderungen.“

Für vom Lehn liegt der Mehrwert des Programmes im fließenden Übergang von der sportlichen Karriere und dem Studium zum Beruf. „Der Leistungssport und mein paralleles Studium waren zeitintensiv – zusammengerechnet ein Vollzeitjob. Dadurch habe ich in Summe weniger berufliche Praxiserfahrung als andere Absolventen. Das Traineeprogramm hat den Reiz, dass ich jetzt in kompakter Zeit branchenübergreifende Einblicke in Firmen gewinne und diese so näher kennenlerne“, sagt der ehemalige Schwimmer.

In den kommenden 18 Monaten werden Lange und vom Lehn bei DEVK und REWE ins Programm starten, verschiedene Stationen beim FC und den Partnerunternehmen durchlaufen und sich beruflich orientieren. „Als Impulsgeber des unternehmensübergreifenden Trainee-Ansatzes nutzen wir die Chance, als Unternehmen exklusiv mit mehreren Potentialträgern in Verbindung zu treten. Das erleichtert uns den Talentfindungsprozess enorm“, sagt Bruno Klein, Interims-Leiter Personal beim FC. 

Viele Vorteile für alle Beteiligten

Für die Unternehmen bietet das Projekt die einmalige Chance, während der Laufzeit mehrere Trainees zu sichten. „Wer es schafft, neben einer aktiven Leistungssportkarriere noch erfolgreich ein Studium zu absolvieren, bringt für uns die nötige Energie mit, die wir bei neuen Mitarbeitern suchen und schätzen“, sagt Stefanie Zitzen, Personalreferentin der RheinEnergie AG. Auch Claudia Nebel-Rau, Personalreferentin der DEVK Versicherungen, freut sich über das Projekt: „Das Traineeprogramm ist eine tolle Möglichkeit für ehemalige Hochleistungssportlerinnen und Hochleistungssportler, wichtige Berufserfahrung zu sammeln. Wir sehen dies auch als soziales und gesellschaftliches Engagement und ermöglichen es somit gerne.“ 

Andreas Gutt, Bereichsleiter HR REWE National, hebt die Vorteile des Programms für alle Beteiligten heraus: „Das Traineeprogramm bietet den Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, verschiedene Branchen, Unternehmenskulturen und Projekte kennenzulernen. Wir profitieren von der besonders hohen Attraktivität des Traineeprogramms und den beteiligten renommierten Unternehmen, um damit die besten Talente für uns zu gewinnen.“ 

Ergänzt wird das Traineeprogramm von einem Coachingangebot der Sportstiftung NRW, das explizit die Übergangsphase in die nachsportliche Karriere begleitet. Das Pilotprojekt startet parallel auch in Dortmund, bei erfolgreichem Verlauf soll es als fester Baustein der nachsportlichen Karriereförderung auf weitere Standorte in NRW ausgeweitet werden. 

Die Kooperationspartner werden das Programm nach und nach ausbauen. Firmen und FC-Partner, die Interesse an einer Teilnahme haben oder weitere Informationen möchten, wenden sich bitte an:

Katrin Joeres
HR Business Partner
joeres@fc-koeln.de | 0170 571 615 8

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
91. FSV Mainz 0518
101. FC Köln18
11Borussia Mönchengladbach18

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