Profis | 15.02.2021

FC-Geschäftsführer

Heldt: „Es bleibt für uns eng“

Am Tag nach der Niederlage in Frankfurt sprach FC-Geschäftsführer Horst Heldt über die Personalsituation, die Niederlage in Frankfurt und das bevorstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart.

Horst Heldt sprach am Montag über:

… die Personalsituation: Marius Wolf fährt heute nur Fahrrad. Ondrej Duda ist zur Untersuchung in der MediaPark-Klinik. Es ist jetzt noch zu früh, um eine Auskunft für Samstag zu geben. Was ich aber sicher sagen kann, ist, dass Sebastiaan Bornauw am Mittwoch einen leichten Eingriff an der Wirbelsäule hat. Er hat eine knöcherne Veränderung an der Wirbelsäule. Da gibt es zwei Arten der Behandlung: konservativ oder mit einer Operation. Natürlich möchte man einer Operation aus dem Weg gehen, deswegen haben wir es zunächst konservativ behandelt. Das hat aber nicht dazu geführt, dass die Schmerzen nachgelassen haben. Nachdem er sich mehrere Expertenmeinungen eingeholt hat, wird er nun am Mittwoch operiert. Es ist grundsätzlich nichts Problematisches und gut möglich, dass er in sieben bis zehn Tagen wieder auf dem Trainingsplatz steht. Bei Ismail Jakobs sieht es besser aus. Ich gehe davon aus, dass er diese Woche wieder ins Training einsteigt. Ob das am Mittwoch oder am Donnerstag sein wird, weiß ich noch nicht. Bei Jonas Hector müssen wir weiter abwarten. Er hat Probleme mit der Muskulatur im Oberschenkel. 

… die Niederlage bei Eintracht Frankfurt: Wir haben verdientermaßen verloren. Frankfurt war die bessere Mannschaft. Trotzdem wäre sicher etwas möglich gewesen, wenn wir es besser gemacht hätten. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass man nach Punktgewinnen gegen Leipzig, Dortmund und Gladbach automatisch auch gegen Frankfurt punktet. Das ist nicht so. Frankfurt hat es sehr gut gemacht. Der Schlüssel für sie war, dass sie uns nicht zur Entfaltung haben kommen lassen, wenn wir mal einen Ballgewinn hatten. Sie haben sehr aggressiv und konsequent verteidigt. Sie stehen nicht umsonst da, wo sie stehen, und punkten in aller Regelmäßigkeit. 

… die aktuelle Situation: Nach wie vor ist die Situation angespannt. Wir befinden uns im Abstiegskampf und es ist nichts entschieden. Wir müssen es weiter richtig einordnen. Es ist nichts selbstverständlich in der Bundesliga – auch nicht, dass Bielefeld automatisch gegen die Bayern verliert. Die anderen Mannschaften um uns herum haben gepunktet. Es bleibt für uns eng. Die Herausforderungen kommen und wir müssen weiter daran arbeiten, unsere Fehler zu vermeiden und zu punkten.

… Tore nach Standards: Wir sind selbst gefährlich bei Standardsituationen. Das ist eine legitime Waffe. Wir machen es gut in der Offensive. In der Defensivekönnen wir es besser. Wir müssen das weiter schulen. So etwas lässt sich gut korrigieren. 

… Max Meyer: Max arbeitet gut und ist sehr engagiert im Training. Nach dem Derbysieg gab es keine Notwendigkeit, die Mannschaft großartig zu verändern. Skhiri, Rexhbecaj und Özcan haben es auf seiner Position sehr gut gemacht und es war nicht nötig, zu wechseln. Max hängt sich voll rein und wird auch seine Einsatzzeiten bekommen. 

… die Bedeutung der Partie gegen Stuttgart: Jedes Spiel ist wichtig. Stuttgart ist eine schwer zu bespielende Mannschaft. Es ist schwer einzuordnen, wie sie gerade drauf sind. Sie haben schon oft bewiesen, dass sie mit ihrer Spielweise punkten können. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, das wir zu Hause gewinnen wollen. Wir brauchen eine gute Strategie und dürfen nicht in ihre Konter hineinlaufen, weil sie mit ihren schnellen Leuten gefährlich sein können. Das Hinspiel war sehr eng. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen, und am Ende ist es unentschieden ausgegangen. Die Anfangsphase hat uns gezeigt, mit welchem Selbstverständnis sie als Aufsteiger spielen. Wir werden eine geschlossene Leistung brauchen.

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15DSC Arminia Bielefeld30
161. FC Köln29
17Hertha BSC27

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