Profis | 20.07.2021

FC-Neuzugang im Interview

Marvin Schwäbe: „Ich will Leistung bringen“

FC-Neuzugang Marvin Schwäbe wechselte zu dieser Saison von Bröndby IF als Dänischer Meister zum 1. FC Köln. Beim FC ist er Herausforderer von Timo Horn. Im Interview spricht der 26-jährige Torwart über seine ersten Eindrücke im Training und die Entscheidung, zum FC zu gehen.

Marvin, wie läuft bislang das Torwarttraining mit Uwe Gospodarek und Timo Horn? 

„Sehr gut, die Zusammenarbeit ist absolut positiv. Ich bin froh, hier zu sein. Sowohl das Torwarttraining als auch das Team mit Uwe Gospodarek und allen Torhütern ist super. Hier kann man sich auf jeden Fall weiterentwickeln.“  

Wie siehst du deine Rolle im Torhüter-Team? 

„Timo ist hier groß geworden und seit mehreren Jahren die Nummer eins. Ich bin neu und insofern Herausforderer. Für mich geht es darum, mich zu zeigen und meine Leistungen zu bringen.“ 

Ihr trainiert jetzt rund zweieinhalb Wochen unter Steffen Baumgart. Wie erlebst du den Trainer? Man sieht auch hier in Donaueschingen täglich auf dem Trainingsplatz, dass ordentlich Feuer drin ist. 

„Ja, aber sehr positiv. Alles was auf dem Platz gesagt wird, ist fordernd und fördernd. Er pusht uns richtig gut in die richtige Richtung. Trotzdem ist er abseits des Platzes sehr menschlich.“ 

Du bist mit Bröndby Dänischer Meister geworden und hättest die Chance gehabt, international zu spielen. Wieso der Schritt nach Köln zum FC? 

„Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Kopenhagen. Drei Jahre habe ich für Bröndby, aber ich wollte unbedingt zurück nach Deutschland. Köln ist eine schöne Stadt und der FC ein super Verein. Hier wurde mir eine Perspektive aufgezeigt. Für mich hieß es definitiv, diesen Schritt zu gehen und diese Chance zu nutzen. Die Frage, international zu spielen oder nicht, hat sich für mich nicht gestellt. Für mich hatten andere Dinge abseits vom Fußball Priorität: Wir erwarten im November Nachwuchs, da möchte man auch wieder näher bei der Familie in Deutschland sein.“  

Du hast Bröndby mal als Ausbildungsverein bezeichnet. Was haben dir die vergangenen drei Jahre in deiner Sportlichen Entwicklung gegeben? 

„Drei Jahre als Stammtorwart gespielt zu haben, auf einem guten Niveau in der ersten Dänischen Liga. Ich habe über 120 Spiele für Bröndby bestritten und so gut wie immer durchgespielt. Dementsprechend war es für mich eine super Erfahrung. Mit der Meisterschaft in der vergangenen Saison hatte ich dazu noch einen gelungenen Abschluss, worüber ich sehr stolz und froh bin.“ 

Ist der Fußball in Köln eine Umstellung für dich? Wie unterscheidet sich hier das Torwartspiel im Vergleich zu Dänemark? 

„In Dänemark haben wir auch versucht, ein bisschen Fußball zu spielen (lacht). Hier ist das definitiv mehr gefordert, in Bezug auf das Torwartspiel, aber auch allgemein: In Dänemark ist das Spiel robuster und physischer. Von den Schiedsrichtern wird weniger gepfiffen, auch gegenüber dem Torwart.“ 

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